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Lagerführungen bei CNH

3-D Bild des CNH-Geländes

Jeder fährt mal dran vorbei, aber kaum jemand weiß, was in diesen Hallen am westlichen Rand Rohrbachs passiert: die Firma CNH Industrial hat große Hallen zwischen Bahnlinie und Konrad-Zuse-Straße. Aus Anlass der 1250-Jahresfeier im vergangenen Jahr machte uns die Firma das Angebot einer Lagerführung, außerhalb deren Hauptsaisonzeiten. Da wir dies 2017, bedingt durch den vollen Terminkalender, nicht mehr realisieren konnten, greifen wir das Angebot dieses Jahr wieder auf und können zwei Termine für eine 30-45 minütige Führung für jeweils 15-20 Erwachsene (älter als 18 Jahre) bei CNH anbieten:

  • Montag, 23.10.2017, 15:00 Uhr, (Anmeldeschluss per Mail 17.10.17) und
  • Donnerstag, 02.11.2017, 11:00 Uhr (Anmeldeschluss per Mail 25.10.17)

Für eine Teilnahme ist eine Anmeldung unter: Andrea.Herbold1@gmx.de notwendig. Die Anmeldungen werden in der Reihenfolge des Anmeldeeinganges berücksichtigt werden.

Voraussetzungen und Sicherheitsregeln für die Teilnahme:

  • Maximale Teilnehmerzahl 20 Erwachsene.
  • Es müssen Warnwesten und Zehenschutzkappen getragen werden. Beides wird von CNH zur Verfügung gestellt werden, vorausgesetzt es wird festes und geschlossenes Schuhwerk getragen. Bitte keine Schlappen oder hochhackigen Schuhe, da die Teilnahme hiermit nicht möglich ist!
  • Grundsätzlich zu beachtende Regeln:
    • Achten Sie auf den Staplerverkehr
    • Bleiben Sie bei der Gruppe und halten Sie sich auf den ausgewiesenen Fußwegen (blaue Markierung).
    • Greifen Sie nicht in das Förderband.
    • Rauchen ist nur im Außenbereich gestartet.
    • Im Falle einer Evakuierung folgen Sie den CHN-Mitarbeitern zu einem der Sammelpunkte.

Pogromnachtgedenken in Rohrbach

EinladungsplakatAuch in Rohrbach gab es eine eigenständige jüdische Gemeinde, denn Rohrbach war bis 1927 selbstständig. Das Denkmal am Rathausplatz erinnert an das Schicksal der Gemeinde – die Synagoge wurde in der Nacht vom 9. auf den 10. November 1938 zerstört.

Seit einigen Jahren kommen wir deshalb am Abend des 9. November zum Pogromnachtgedenken zusammen um auf auf die Wunde hinzuweisen, die unserem Stadtteil geschlagen wurde und um die Erinnerung an unsere vertriebenen und getöteten Mitbürger wachzuhalten und damit einen kleinen Beitrag leisten, dass so etwas nie wieder in unserem Land passiert.

Dieses Jahr treffen wir uns am Donnerstag, 9.11.2017 um 18.00 Uhr am Gedenkstein am Rathaus Rohrbach. Anschließend referiert Michael Ehmann im Saal der Thoraxklinik über Ruth Veith Simon, eine jüdische Patientin an der Thoraxklinik im Sommer 1940. »martinique« begleiten die Veranstaltung musikalisch.

Martinszug in Rohrbach

Plakat zum MartinszugAm 11. November findet alljährlich der traditionelle Martinszug statt. Auch in diesem Jahr startet er wieder im Quartier am Turm. Aufstellung ist ab 17.30 Uhr im Helaweg 30 bei der Kleinen Pusteblume. Um 18:00 Uhr setzt sich der Zug in Bewegung, angeführt von St. Martin zu Pferde.

Mit musikalischer Begleitung des Rohrbacher Spielmannsvereins und einer weiteren Kapelle ziehen dann kleine und große Kinder mit ihren Laternen durch den Ort und singen Martins- und Laternenlieder. Unter Mitwirkung des Kleintierzuchtvereins, der eine Martinsgans artgerecht in einem Großkäfig auf einem Leiterwagen mitführt, wird der Zug von Mitgliedern der Freiwilligen Feuerwehr und des Jugendrotkreuz begleitet. Der Weg führt vom Helaweg über die Heinrich-Fuchs-und die Rathausstraße zum Platz vor der Eichendorffschule.

Dort präsentieren Kinder der Eichendorffschule die Martinsgeschichte und die Mitglieder von Vorstand und Beirat des Stadtteilvereins halten für jedes Kind mit Laterne ein Martinsmännele bereit. Zum Aufwärmen bietet der Spielmannsverein Glühwein und heißen Tee an. Alle Kinder aus dem Stadtteil Rohrbach sind mit ihren Eltern und Großeltern dazu recht herzlich eingeladen.

Fahrradstraße Leimer Straße?
Keine gute Idee?

Begehung-Verkehrssicherheit 2009

Die geplante Einrichtung von Fahrradstraßen, speziell die in der Leimer Straße, schlägt einige Wellen.

Seit vielen vielen Jahren fordern wir, die Verkehrssicherheit in der Leimer Straße zu verbessern. Die unbefriedigende Situation wurde im Rahmen des Sanierungsgebiets Rohrbach und den in diesem Zusammenhang veranstalteten Runden Tischen im Stadtteil diskutiert. Auch der Stadtteilverein, unterstützt durch engagierte Rohrbacher Bewohnerinnen und Bewohner hat sich mit der Verkehrssituation und Gestaltungsmöglichkeiten zur Erhöhung der Verkehrssicherheit in der Leimer Straße beschäftigt und einen Vorschlag zur künftigen Umgestaltung des Straßenraums eingebracht.

Nun soll die Straßen 2018 endlich umgebaut werden. Dabei schlug die Verwaltung vor, eine Mischverkehrsfläche ohne Bordsteine herzustellen, in der alle Verkehrsteilnehmenden den gesamten Straßenraum gleichberechtigt nutzen. Dieser Vorschlag wurde sowohl vom Rohrbacher Bezirksbeirat, als auch vom Gemeinderat beschlossen.

Die Überlegungen, die Leimer Straße zur Fahrradstraße konterkariert nun aber diese Planungen. Sicher stimmt es, dass Fahrradstraßen die Sicherheit der Radfahrer erhöhen, aber ihr Hauptzweck ist es, das Radfahren attraktiver und schneller zu machen. Auf Fahrradstraßen sind Radfahrer bevorrechtigt, Autos und Fußgänger müssen sich unterordnen, Fußgänger den Gehweg benutzen. Dieser, der Gehweg, ist aber weder derzeit noch in der umgebauten Leimer Straße vorhanden. Auch wenn Fahrradstraßen an sehr vielen Stellen eine äußerst sinnvolle Einrichtung sind, im nördlichen Teil der Leimer Straße würde die Umsetzung der Pläne zu einer Verschlechterung der Situation für die Fußgänger führen.

Auch der Rohrbacher Bezirksbeirat teilt die Befürchtungen. Er ist zudem verärgert, dass die Umwandlung der Straße geschehen soll, ohne dass er auch nur informiert wird. Bei zwei Enthaltungen und ohne Gegenstimmen beschloss er am 11. Oktober:

Der Bezirksbeirat Rohrbach rügt, dass die Pläne zur Umwandlung der Leimerstraße in eine Fahrrad­straße ohne Beratung im Beirat umgesetzt werden sollen. Er befürchtet, dass eine Umsetzung gravierende Nachteile für Fußgänger im Bereich Bierhelderweg bis Friedrich-Weinbrenner-Straße mit sich bringen würde.
Der Bezirksbeirat Rohrbach fordert deshalb, dass die Planungen vorerst nicht umgesetzt werden, sondern zunächst im Beirat begründet werden und diesem Gelegenheit zur Beratung und Zustimmung/Ableh­nung gegeben wird.

Mehr dazu hier …

Ein Veranstaltungsraum für Rohrbach

In Absehbarer Zeit wird das Hospital in Rohrbach umgebaut werden. Dann wird wieder Leben einkehren … auch kulturelles. Die Organisationen, die künftig das Gelände auch kulturell nutzen möchten, Stadtteilverein, Collegium Academicum, Montessori Zentrum, Lebenshilfe und der punker wenden sich nun mit der Forderung an die Stadtverwaltung und die Fraktionen des Gemeinderats, im Hospitalgelände tatsächlich den dringend in Rohrbach benötigten Raum für Veranstaltungen zu schaffen, der durch die bisherigen Planungen für das Gelände bereits avisiert wurde.

Das Theater im Hospital

Hier lesen Sie den Brief der Organisationen:

Sehr geehrte Damen und Herren,

Rohrbach, nach Handschuhsheim der zweitgrößte Heidelberger Stadtteil, zeichnet sich durch ein großes kulturelles Angebot und lebendiges Vereinsleben aus. Um dieses aufrecht erhalten zu können, braucht Rohrbach einen Veranstaltungsraum für etwa 100-300 Menschen, der heute im Stadtteil bitterlich vermisst wird, zum Beispiel für die klassischen Großveranstaltungen der Vereine vor Ort. Im Gegensatz zu den meisten anderen Stadtteilen, verfügt Rohrbach über keinen wirklich nutzbaren Raum für solche Veranstaltungen – in Rohrbach gibt es lediglich den Saal im Alten Rathaus, der mit Bestuhlung von maximal 50-60 Personen genutzt werden kann. Der private Saal der Gaststätte Roter Ochsen eignet sich maximal für circa 90-100 Personen. Die Halle an der Eichendorffschule kann nur mit sehr großem Aufwand angemessen für Veranstaltungen genutzt werden. Selbst wenn man viel Energie, Zeit und Geld investiert, behält sie den kühlen Charakter einer Schulsporthalle.

So sind Rohrbachs kulturelle Initiativen und Vereine derzeit darauf angewiesen, bei größeren Veranstaltungen in die Nachbarstadtteile auszuweichen, so dass der identitätsstiftende Anteil für die Rohrbacher verloren geht. Zum Beispiel findet die gemeinsame Reihe der Stadtteilvereine der Südstadt, Kirchheims und Rohrbachs bisher ausschließlich in Kirchheim statt, das mit dem Saal im Bürgerhaus über eine adäquate Veranstaltungsstätte verfügt. In absehbarer Zeit werden diese Veranstaltung auch in der Südstadt stattfinden können, wenn die Chapel entsprechend hergerichtet ist. Aber in Rohrbach würde es weiterhin keinen vergleichbaren Raum geben. Das bedeutet, dass es in einem Stadtteil mit der Größe einer Kleinstadt keine Möglichkeit gibt, ein Konzert, eine größere Versammlung oder eine vergleichbare Veranstaltung durchzuführen. Das ist unseres Erachtens ein untragbarer Zustand und muss für die Bürger Rohrbachs geändert werden!

Die Planungen für die Konversion des Hospitalgeländes bieten nun die einmalige Chance, diesem Missstand abzuhelfen. Hier gibt es zwei Gebäude aus den 30er Jahren, die Reithalle/Turnhalle und das Theater, die denkmalgeschützt sind und von ihrer Größe her für die Bedürfnisse des Stadtteils ideal wären. Auch im Rahmenplan für das Hospital werden diese Gebäude als „Veranstaltungsraum für die Rohrbacher” genannt. Zwischen dem Gebäude 3618 (ehemalige Reithalle/Turnhalle) und dem Gebäude 3619 (Theater) soll ein eingeschossiges, begrüntes Gebäude als gemeinsames Foyer entstehen.

Zum jetzigen Zeitpunkt sind diese Vorstellung noch nicht konkretisiert worden. Wir Rohrbacher, vertreten durch den Stadtteilverein Rohrbach, und die Organisationen, die künftig das Gelände auch kulturell nutzen werden, Collegium Academicum, Montessori Zentrum, Lebenshilfe und der punker, sind einig darin, dass die bisherige Planung umgesetzt werden soll: auf dem Gelände des ehemaligen US-Hospital soll ein Veranstaltungsraum mit Platz für 200 bis 300 Personen entstehen, der von den Vereinen und kulturellen Initiativen im Stadtteil genauso genutzt werden kann, wie von den Akteuren in der umliegenden Nachbarschaft.

Die Vorteile dieser Lösung liegen auf der Hand. Zum einen würden so endlich adäquate Versammlungsmöglichkeiten für den Stadtteil Rohrbach geschaffen zum Vorteil aller Rohrbacher. Zweitens würden sich durch diese Lösung viele kulturelle Aktivitäten im Stadtteil vom alten Kern Rohrbachs nach Westen in den Hasenleiser verschieben und dadurch würde das Gebiet besser in das Leben des Stadtteils eingebunden. Das wiederum würde zu einem Imagegewinn für den Hasenleiser führen und damit die zentralen Forderungen des Integrierten Handlungskonzepts für den Hasenleiser unterstützen.

Bitte unterstützen Sie unseren Wunsch nach einer angemessenen Ausstattung Rohrbachs mit einem Veranstaltungsraum auf dem Gelände des US-Hospital!

Wird St. Theresia geschlossen?

Die Kirchen haben ist zur Zeit nicht einfach – Mitgliederschwund, Priestermangel, Geldsorgen. Da wundert es nicht, dass die Gemeinden aufgefordert sind, Einsparpotenziale festzustellen. Das scheint nun auch die katholische Gemeinde in Rohrbach zu betreffen. Jedenfalls äußern Eltern die Sorge, dass es in Zukunft nur noch einen katholischen Kindergarten in Rohrbach geben wird. Und ein Teil der Verantwortungsträger in der Rohrbacher Gemeinde präferiert offenbar eine Lösung, bei der St. Theresia in Alt Rohrbach geschlossen würde und nur noch St. Benedikt in der Konstanzer Straße fortgeführt werden würde. Das allerdings hätte zur Folge, dass es im alten Teil Rohrbachs nur noch den Kindergarten der Melanchthongemeinde Paula Heck gäbe und die Kinderkrippen der Rohrbacher Kinderstube. Alle anderen Rohrbacher Krippen und Kindergarten wären im Westen. Mehr dazu hier …

100 Jahre Kindergarten St. Theresia

100 Jahre Kindergarten St. Theresia (2007)

Keine Diven im Roten Ochsen

Szene aus dem Konzert

Im Rahmen des rorbacherherbst fand am 6. Oktober 2017 im Roten Ochsen die Aufführung „Keine Diven” statt. Die Veranstaltung wurde gemeinsam von punker und Stadtteilverein ausgerichtet. Eigentlich sollte es eine Wiederholung des im Jubiläumsjahrs aufgeführten „Weiberkrams“ sein. Der Absprung einer der Künstlerinnen stellte die verbleibenden Akteurinnen vor die Herausforderung aus drei zwei zu machen. Ihre Sorgen sollten unbegründet sein – am Ende standen sechs starke Rohrbacher Frauen und drei musikalische Männer auf der Bühne, die das Publikum auf das Vortrefflichste unterhielten.

Roter Faden war das Thema Trennung und die damit verbundenen Schmerzen. Dieses wurde in Liedern (in englischer, deutscher und hessischer Sprache), Dialogen, Kabarett - mal poetisch, mal therapeutisch, mal schrill – aber immer unterhaltsam – behandelt von Anne Kloos und Dörte Pommerien.

Ein ungewöhnlicher unterhaltsamer Abend, der Lust auf mehr macht …

Mehr lesen mit einer Menge fotografischer Impressionen …

WLAN am Rathaus jetzt einfacher zugänglich

Heidelberg bietet eines der größten öffentlichen und kostenlosen WLAN-Netze in Deutschland: Bürgerinnen und Bürger, Besucher und Studierende, Touristen und Geschäftsreisende können an über 170 Standorten im gesamten Stadtgebiet ganz einfach im Internet surfen. In Rohrbach hat der Stadtteilverein gemeinsam mit der Stadt am Alten Rathaus einen offenen Zugang ermöglicht. Die Stadt hat die Infrastruktur zur Verfügung gestellt, der Stadtteilverein zahlt die laufenden Kosten.

Das alte Rathaus

Bisher war der Zugang nur nach einer kurzen aber relativ umständlichen Prozeduren möglich. Nun aber kann, nach der Abschaffung der Störerhaftung, das WLAN-Netz „Heidelberg4you“ noch einfacher und schneller mit nur zwei Klicks genutzt werden: Interessierte wählen einfach im Umfeld eines der rund 50 Standorte das WLAN-Netz „Heidelberg4you“ auf ihrem Smartphone oder Tablet an, zum Beispiel am Alten Rathaus in Rohrbach. Anschließend öffnet sich eine Begrüßungsseite, auf der Nutzer die Verbindung mit dem offenen Netzwerk starten – damit wird der Zugang zum Internet hergestellt. Nutzer werden anschließend an allen WLAN-Standorten der Stadt Heidelberg („Heidelberg4you“) und der Universität Heidelberg automatisch mit dem Internet verbunden. Mit zusammen rund 170 WLAN-Standorten im gesamten Stadtgebiet bieten die Stadt und die Universität Heidelberg seit Anfang des Jahres dank einer Kooperation gemeinsam eines der größten öffentlichen und kostenlosen Netzwerke in Deutschland an.

Das WLAN-Netz „Heidelberg4you“ kann zeitlich unbegrenzt genutzt werden. Die Stadt Heidelberg plant bereits die Erschließung weiterer WLAN-Standorte im Stadtgebiet.

 

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