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Seltene Lungenleiden in den Fokus rücken –

Spende des Stadtteilvereins Rohrbach an die Thoraxklinik

Stolze 2.156,90 € konnte der Stadtteilverein Rohrbach am 21.12.2017 in der Thoraxklinik an Prof. Dr. med. Michael Kreuter, den dortigen Leiter des Zentrums für interstitielle und seltene Lungenerkrankungen, übergeben. Das Geld wurde auf dem Weihnachtsmarkt des Stadteil­vereins, aber auch durch Einzelspenden das ganze Jahr hinweg gesammelt. „Das Schicksal der betroffenen Menschen hat uns berührt und wir wollen die Arbeit der Thoraxklinik unter­stützten“ so Heide Kaltschmidt vom Stadteilverein Rohrbach.

Bei der Spendenübergabe in der Thoraxklinik
Auf dem Foto (von links nach rechts): Erica Dutzi, Hans-Jürgen Fuchs, Heide Kaltschmidt, Prof. Dr. med. Michael Kreuter (Thoraxklinik) Birgit Steiger und Wolfgang Späth (Stadtteilverein Rohrbach).
 

Seltene Lungenerkrankungen sind gar nicht so selten: Von den rund 100 bekannten Krankheitsbildern sind in Deutschland insgesamt mehrere hunderttausend Menschen betroffen. Die Beschwerden reichen vom „einfachen“ chronischen Husten bis hin zu starker Atemnot und sind meist wenig spezifisch. „Seltene Lungenerkrankungen bleiben häufig lange unerkannt.  Daher ist es wichtig, diese Erkrankungen in den Focus zu bringen.“ sagt Prof. Dr. Michael Kreuter.

Bei der Erforschung dieser Erkrankungen hat sich in den letzten Jahren sehr vieles getan: Es wurden neue Krankheiten entdeckt, Medikamente, Therapiekonzepte und Behandlungs­leit­linien entwickelt. Werden seltene Lungenerkrankungen früh erkannt, kann in vielen Fällen eine Aufklärung und Therapie helfen, das Voranschreiten aufzuhalten, Komplikationen rechtzeitig zu erkennen und die Lebensqualität zu verbessern. Bei einigen seltenen Erkran­kungen kann hierdurch auch die Prognose deutlich gebessert werden. „Allerdings besteht“, so Prof. Dr. Michael Kreuter, „noch sehr erheblicher Forschungsbedarf, um Ursachen dieser Erkrankungen verstehen zu können, neue Diagnostikformen und Therapien zu entwickeln. Daher sind wir dem Stadtteilverein sehr dankbar, denn er hilft uns, unsere Bemühungen für Menschen mit seltenen Lungenerkrankungen, nach vorne zu bringen“.

„Gebäudeoptimierung” bei der evangelischen Melanchthongemeinde?

Offene Stellungnahme von Gemeindemitgliedern der Evangelischen  Melanchthon-Gemeinde Rohrbach

von Hans-Jürgen Fuchs

Mitte November fand eine Gemeindeversammlung der evangelischen Melanchthongemeinde statt. Wie zuvor bereits bei der katholischen Gemeinde, so ging es auch hier vor allem um eines: um das liebe Geld. Die evangelische Kirche erwirtschaftet seit Jahren ein Defizit. Grund ist u.a. ein hoher Gebäudebestand und ein Sanierungsstau, verbunden mit dem Mitgliederschwund. Jährlich verliert die evangelische Stadtkirche etwa 1000 Mitglieder und auch die Mitgliederzahlen der Rohrbacher Gemeinde schrumpft.

Mögliche Konsequenzen aus dieser Situation skizzierte Dr. Gunnar Garleff, Pfarrer, Stadtkirchenrat und Mitglied der Strukturkommission. Das war kein einfacher Job. Trotzdem darf man fragen, ob es auch in der Kirche wirklich notwendig ist, Sachverhalte durch die Sprache schönzureden. Wenn man der Meinung ist, die Kirche muss sich aus finanziellen Gründen von Gebäuden trennen, warum sagt man das nicht genau so, sondern nennt es „Optimierung des Gebäudebestands”?

Evangelisches Gemeindezentrum in der Heinrich-Fuchs-Straße

In die Jahre gekommen: Das evangelische Gemeindezentrum in der Heinrich-Fuch-Straße

Dies aber nur am Rande. Jedenfalls soll für ganz Heidelberg 2018 ein Masterplan für die weitere Entwicklung der Gebäude erstellt werden. Parallel dazu könnten, so Gunnar Garleff, in einigen Bereichen bereits jetzt Projekte angegangen werden, u. a. auch in Rohrbach. Aus Sicht des Stadtkirchenrats muss nämlich das Gemeindezentrum in der Heinrich-Fuchs-Straße verkauft werden. Es ist das einzige in Rohrbach, das wirklich Geld bringen würde, denn das Gelände gehört der Kirche, während das Grundstück in der Baden-Badener-Straße der Pflege Schönau gehört und das Zentrum in Alt-Rohrbach und die Melanchthonkirche erhalten bleiben sollen. 

In der Gemeinde vertritt man allerdings seit Jahrzehnten die Meinung, dass die Heinrich-Fuchs-Straße wegen ihrer zentralen Lage zumindest teilweise erhalten bleiben soll. Dr. Theißen vom Ältestenkreis der Melanchthongemeinde ärgerte sich, dass die in Rohrbach erarbeitete und vor 1 1/2 Jahren verabschiedete Machbarkeitsstudie durch die Planungen der Stadtkirche obsolet würde. Der Ältestenkreis habe aber noch keine endgültige Entscheidung gefällt, da ihm die Planungen der Stadtkirche noch zu unklar seien, so Theißen.

In der anschließenden Diskussion wurde vor allem darauf hingewiesen, dass der Vorschlag der Stadtkirche dazu führen würde, dass die Gebäude der Kirche am Rand der Rohrbacher Gemeinde lägen und die Menschen noch weitere Wege zurücklegen müssten, als bisher. Außerdem wurde mehrfach der Vorwurf erhoben, dass der jetzige schlechte Gebäudezustand auch darauf zurückzuführen sei, dass die Stadtkirche zum Teil falsche Entscheidungen getroffen habe und damit die finanzielle Misere mit verursacht habe. Heftige Kritik fand auch die Tatsache, dass die Stadtkirche bei notwendigen Entscheidungen untätig sei. So sei seit Jahren immer wieder die Toilette im Gemeindehaus verstopft. Man habe selbst Geld gesammelt für eine Reparatur, aber die Bauabteilung der Stadtkirche schaffe es nicht, auch nur Angebote einzuholen. Das sei ein Verhalten wie das eines Vermieters, der ein Gebäude entmieten will.

Die Mehrheit der Anwesenden lehnte schließlich eine Zustimmung zu den Plänen der Stadtkirche ab, da unklar sei, was genau realisiert werden kann und damit die Grundlage für die Entscheidung fehle.

Der Ältestenkreis muss nun entscheiden, ob er dem Beginn der Planungen doch noch zustimmt und damit der Aufgabe der Heinrich-Fuchs-Straße zustimmt.

In dieser Situation entstand nun eine „Offene Stellungnahme“ von Mitgliedern der Melanchthongemeinde, die im laufenden Verfahren Position bezieht und das zur Diskussion stellt. Die von der Gemeindebasis ausgehende Initiative, lädt, wie es heißt, zur Unterstützung ein, um den Entscheidungsträgern in der Gemeinde in Rohrbach und in der Gesamtgemeinde Heidelberg ein Meinungsbild präsentiert.

Man könnte auch sagen: Die Initiative sammelt Unterschriften und fordert, neben einer schnellen Beseitigung der gröbsten Mängel, eine transparente Erarbeitung einer Gesamtlösung für Heidelberg, bei der die Rohrbacher Interessen berücksichtigt werden müssen.

Die Unterschriftenliste können Sie hier downloaden …
Ausgefüllte Unterschriftenlisten bitte beim Pfarramt West, Heinrich-Fuchs-Straße abgeben oder einwerfen.

Anerkennung für die Arbeit der Stadtteilvereine

Die Stadt Heidelberg hat einmal mehr die wichtige Arbeit der Stadtteilvereine anerkannt … diesmal auch förmlich. In einer gemeinsamen Erklärung, unterzeichnet durch Oberbürgermeister Würzner und den Vorsitzenden der Arbeitsgemeinschaft der Heidelberger Stadtteilvereine Jörn Fuchs, betonen beide die Bedeutung der Stadtteilvereine für die Stadtgesellschaft.

OB Würzner und Jörn Fuchs mit der erklärung

Die Erklärung im Wortlaut

Die Stadtteilvereine fördern seit vielen Jahren in enger Zusammenarbeit mit der Stadtverwaltung den sozialen Zusammenhalt, die Vernetzung im Stadtteil, die Pflege des Brauchtums, eine ökologische und klimafreundliche Stadtteilentwicklung sowie Kunst, Kultur, Soziales und Sport. Die Stadtteilvereine leisten dadurch einen wertvollen Beitrag zur Verbesserung der Lebensqualität für die Bürgerinnen und Bürger in ihren Stadtteilen.

Die Stadtteilvereine sehen ihre Aufgaben nicht nur darin, gewachsene traditionelle Kulturen zu erhalten, sondern auch neue Impulse in einer sich schneller wandelnden Zeit mit immer größer werdenden Anforderungen zu setzen. Im Rahmen der Bürgerbeteiligung sind weitere stadtentwicklungspolitische Aufgaben hinzugekommen.

Das Engagement ihrer Vereinsmitglieder prägt stark das Gemeinwesen in den Stadtteilen und wird zu einer wichtigen integrativen Funktion für die Stadtgesellschaft.

Die Stadt Heidelberg anerkennt und unterstützt dieses ehrenamtliche Engagement der Stadtteilvereine und wird diese Erklärung zum Anlass nehmen, die Zusammenarbeit der Stadt mit den Stadtteilvereinen zu intensivieren.

 

Prof. Dr. Eckart Würzner, Oberbürgermeister
Jörn Fuchs, Vorsitzender ARGE

Ein gutes neues Jahr …

… wünscht Ihnen der Rohrbacher Stadtteilverein!

Schneebedeckte Wiese am Speyererhof

2018 wird uns sicher viele schöne Erlebnisse bringen … und leider auch manche und schöne Dinge. Aber erst einmal werden wir eine kleine Pause einlegen, zuhause und im Familien- und Freundeskreis zurück und nach vorne blicken und einfach mal ausruhen. Zu den Neujahrsempfängen des Turnerbunds (6. Januar, 11 Uhr, Altes Rathaus) und der Schützen (7. Januar, 11 Uhr, Schützenhaus) geht es dann wieder mit dem normalen Leben in Rohrbach weiter.

Einige Gedanken des Stadtteilvereinsvorsitzenden zum Jahresabschluss finden Sie hier …

 

Tschüss Jutta!

Jutta Stempfle-Stelzer und OB Würzner

Viele Jahre prägte Sie die Grundschule in Alt-Rohrbach, nun verlässt Jutta Stempfle-Stelzer die Eichendorffschule und bricht zu neuen Ufern auf. Rohrbach verliert dadurch eine höchst engagierte Pädagogin, eine Pädagogin, für die ihre Arbeit nicht „Job” ist, sondern, um es so altmodisch auszudrücken: Berufung. Schule ist für sie Teil des Lebens im „Dorf”. Davon profitierte unser Stadtteil enorm, profitierten die Eltern und vor allem die Kinder.

Mehr dazu hier …

 

Bürgerplakette 2017

Jedes Jahr ehrt die Stadt Heidelberg besonders verdiente Ehrenamtliche mit der Bürgerplakette. Immer sind auch Menschen aus Rohrbach dabei. Dieses Mal erhielt Wolfgang Späth die Bürgerplakette für seine jahrzehntelange ehrenamtliche Tätigkeit unter anderem im Stadtteilverein, hier vor allem im Museumsteam, und im evangelischen Männerverein. Gewürdigt wurde auch sein Einsatz beim Festumzug im Rahmen der 1250-Jahrfeiern. Wolfgang Späth bedankte sich für die Ehrung und nutzte die Gelegenheit, die Anwesenden zum Rohrbacher Weihnachtsmarkt einzuladen und auf den nächsten Öffnungstag des Heimatmuseums hinzuweisen.

Auch Hans-Jürgen Fuchs, Vorsitzender der Rohrbacher Stadtteilvereins, erhielt die Bürgerplakette. In der von OB Würzner verlesenen Begründung wurde auf seine jahrzehntelange Arbeit für Rohrbach, das auch dadurch einen großen Aufschwung erlebt habe, hingewiesen. Erwähnt wurden unter anderem die Gründung und Führung des punker und die Planung und Durchführung des „grandiosen” Stadtteiljubiläums.

Mehr dazu hier …

Gruppenfoto der Geehrten

Ein Veranstaltungsraum für Rohrbach

In absehbarer Zeit wird das Hospital in Rohrbach umgebaut werden. Dann wird wieder Leben einkehren … auch kulturelles. Die Organisationen, die künftig das Gelände auch kulturell nutzen möchten, Stadtteilverein, Collegium Academicum, Montessori Zentrum, Lebenshilfe und der punker wenden sich nun mit der Forderung an die Stadtverwaltung und die Fraktionen des Gemeinderats, im Hospitalgelände tatsächlich den dringend in Rohrbach benötigten Raum für Veranstaltungen zu schaffen, der durch die bisherigen Planungen für das Gelände bereits avisiert wurde.

Das Theater im Hospital

Hier lesen Sie den Brief der Organisationen …

WLAN am Rathaus jetzt einfacher zugänglich

Heidelberg bietet eines der größten öffentlichen und kostenlosen WLAN-Netze in Deutschland: Bürgerinnen und Bürger, Besucher und Studierende, Touristen und Geschäftsreisende können an über 170 Standorten im gesamten Stadtgebiet ganz einfach im Internet surfen. In Rohrbach hat der Stadtteilverein gemeinsam mit der Stadt am Alten Rathaus einen offenen Zugang ermöglicht. Die Stadt hat die Infrastruktur zur Verfügung gestellt, der Stadtteilverein zahlt die laufenden Kosten.

Das alte Rathaus

Bisher war der Zugang nur nach einer kurzen aber relativ umständlichen Prozeduren möglich. Nun aber kann, nach der Abschaffung der Störerhaftung, das WLAN-Netz „Heidelberg4you“ noch einfacher und schneller mit nur zwei Klicks genutzt werden: Interessierte wählen einfach im Umfeld eines der rund 50 Standorte das WLAN-Netz „Heidelberg4you“ auf ihrem Smartphone oder Tablet an, zum Beispiel am Alten Rathaus in Rohrbach. Anschließend öffnet sich eine Begrüßungsseite, auf der Nutzer die Verbindung mit dem offenen Netzwerk starten – damit wird der Zugang zum Internet hergestellt. Nutzer werden anschließend an allen WLAN-Standorten der Stadt Heidelberg („Heidelberg4you“) und der Universität Heidelberg automatisch mit dem Internet verbunden. Mit zusammen rund 170 WLAN-Standorten im gesamten Stadtgebiet bieten die Stadt und die Universität Heidelberg seit Anfang des Jahres dank einer Kooperation gemeinsam eines der größten öffentlichen und kostenlosen Netzwerke in Deutschland an.

Das WLAN-Netz „Heidelberg4you“ kann zeitlich unbegrenzt genutzt werden. Die Stadt Heidelberg plant bereits die Erschließung weiterer WLAN-Standorte im Stadtgebiet.

 

Mehr erfahren …

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