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Alles ins Rohrbacher Feld …

von Karin Weidenheimer

Es ist schon heftig, was auf Rohrbacher Gemarkung alles vorgesehen ist.

Zuerst kam die Planung einer Straßenbahnabstellanlage in Rohrbach Süd. Jetzt wurde bekannt, dass die Erdgasleitung durch das Rohrbacher Feld wieder im Gespräch ist. Sie galt seit über 10 Jahren als erledigt. Die Stadt soll jedoch schon vor einem Jahr über das Aufleben dieses Vorhabens informiert worden sein.

Und nun tauchen unsere Ackerflächen im Plangebiet für das Interkommunale Gewerbegebiet Heidelberg-Leimen auf. Die hier betroffene Fläche ist noch deutlich größer als die Straßenbahnabstellanlage.

Wenn wir jetzt nicht aktiv werden, werden wir in ein paar Jahren unser Rohrbach nicht wiedererkennen. Es geht um den Erhalt der Wiesen und Äcker für uns und unsere Kinder!

Machen Sie mit! Zeigen Sie Flagge für Rohrbach!

Sagen auch Sie: Finger weg vom Rohrbacher Feld!

Kommen Sie am Sonntag, dem 11. April 2021 um 15 Uhr zu unserer Kundgebung an die Haltestelle Rohrbach Süd!

Bitte tragen Sie bei der Kundgebung einen Mund-und-Naseschutz und halten Sie zu ihrem Umfeld einen Abstand von 1,5 m ein.

Nun auch noch die Gasleitung!

von Karin Weidenheimer und Hans-Jürgen Fuchs

Jetzt kommt es knüppeldick! Im November 2008 hatten wir uns noch gefreut: „Die Gasproms geben auf: Aus für die Erdgasleitung durch die Rohrbacher Weinberge”. Doch einen Monat später meldete die RNZ, dass nach dem Ausstieg der wingasproms nun die eongasproms die Leitung durch die Rohrbacher Weinberge bauen wollen. Dann wurde es still …

Hier lesen Sie die Vorgeschichte des Projekts und die Geschichte der Kämpfe dagegen …

Demonstration gegen die Gasleitung

Juli 2004: Demonstration gegen die Gasleitung.

Und nun ploppt das Projekt wieder auf. Nachdem die rnv ihre Straßenbahnen im Rohrbacher Feld deponieren will, erfahren wir jetzt, dass auch die Planungen für die Erdgasleitung weiterlaufen. Und konkret werden. Die Stadt behauptet zwar, sie habe dazu keine Informationen, doch die Projektleitung der Süddeutschen Erdgasleitung (SEL) sagt etwas anderes: Die Gasleitung soll spätestens 2026 fertiggestellt sein und die Stadt Heidelberg ist bereits im April 2020 darüber informiert worden. Hat die Info aber wie bereits 2004 nicht an uns weitergegeben.

Hier die Infos der Betreiber:

„Um eine sichere Energieversorgung auch bei steigender Nachfrage zu gewährleisten, ist der Ausbau des Gastransportnetzes der terranets bw notwendig. Für 2030 melden die an unsere Netz angeschlossenen Verteilnetzbetreiber, Stadtwerke und Industrieunternehmen einen Gastransportbedarf, der 30% über dem heutigen Bedarf liegt. Damit die Energiewende gelingt und eine sichere Energieversorgung trotz Kohleausstieg gewährleistet ist, braucht es eine zuverlässige Versorgung mit Gas. So können z. B. Gaskraftwerke beliefert werden, die für die Systemstabilität im Stromnetz notwendig sind. Auch langfristig ist die Gasinfrastruktur für die Energiewende ein zukunftsfähiger Partner. Die Einsatzmöglichkeiten für grüne Gase wie Wasserstoff und Biomethan sind vielfältig.

Eine der erforderlichen Netzausbaumaßnahmen ist der Bau der ca. 250 km langen „Süddeutschen Erdgasleitung - SEL“ von Lampertheim in Hessen über Heidelberg, Heilbronn, Ludwigsburg, Esslingen, Göppingen, Heidenheim bis nach Bissingen in Bayern abschnittsweise, abhängig von der konkreten Bedarfsentwicklung in den nächsten 10 Jahren. Der Leitungsabschnitt von Heidelberg über Leimen, Wiesloch und Bad Rappenau bis nach Heilbronn soll bis spätestens 2026 fertiggestellt werden

Mit der Übernahme der Planung der SEL von der OGE (Open Grid Europe, früher E.ON Ruhrgas) haben wir im April 2020 alle betroffenen Kommunen informiert.

Aktuell befinden wir uns in einem sehr frühen Stadium der Planung. Aktuell haben wir noch keine grundstückscharfen Angaben zum Trassenverlauf vorliegen und können diese demnach auch nicht veröffentlichen. Wir orientieren uns am 600 Meter breiten Korridor, der die Basis für die 2006 planfestgestellte Trasse war. Dabei streben wir Optimierungen auf Basis der uns vorliegenden Historie, der Kenntnis über weitere Bauvorhaben und den Ergebnissen aus der geplanten frühen Öffentlichkeitsbeteiligung vor dem Planfeststellungsverfahren an.

Bei der Umsetzung unserer Projekte sind uns eine transparente Information und ein enger Austausch besonders wichtig.

Deswegen planen wir im 2. Halbjahr 2021 eine umfassende frühe Öffentlichkeitsbeteiligung in den betroffenen Gemeinden im Regierungsbezirk Karlsruhe. Diese wird in Vorbereitung auf das Planfeststellungsverfahren stattfinden, mit dem terranets bw beim Regierungspräsidium Karlsruhe den grundstücksscharfen Trassenverlauf beantragt. Im Rahmen der frühzeitigen Öffentlichkeitsbeteiligung werden wir über die weitere Ausplanung informieren und in diesem Zuge auch unsere Überlegungen zu einem grundstücksscharfen Trassenverlauf teilen.

Bei Rückfragen kommen Sie gerne auf mich zu.

Mit freundlichen Grüßen

Maren Raubenheimer
Projektleitung SEL II
Netzdienste / D

Mehr dazu hier: https://www.terranets-bw.de/.../sueddeutsche-erdgasleitung/

Keine Straßenbahnabstellanlage in Rohrbach Süd!

Transparent: Hände weg vom Rohrbacher Feld

wie Sie sicher der Tageszeitung entnommen haben, geht die beabsichtige Straßenbahnabstellanlage in Rohrbach Süd in die nächste Runde. Nachdem die Stadtverwaltung für Donnerstag, dem 18. Februar zu einer digitalen Bürgerinformationsveranstaltung eingeladen hatte, wo sie die Planungen zum Betriebshof vorstellen wollte, war es uns ein Anliegen, vor diesem Termin noch einmal ein Zeichen zu setzen. Am Dienstag, dem 16. Februar fand deshalb an der Haltestelle Rohrbach Süd eine zweite Kundgebung statt, zu der ca. 100 Rohrbacherinnen und Rohrbacher gekommen sind. Vertreter fast aller Parteien haben dort ihre Unterstützung und die Ablehnung des Vorhabens zugesagt.

Berichte zu dieser Kundgebung finden Sie unter:

Das, was die Stadt und die RNV dann am 18. Februar vorgestellt haben und was in der RNZ vom 20. Februar veröffentlicht wurde, hat unsere schlimmsten Erwartungen bestätigt. Die Stadt plant tatsächlich mindestens 5.000 m² an Ackergelände und Brachflächen zu überbauen.

Diese „Bürgerinformationsveranstaltung“ verlief sehr eigenartig. Ca. 250 interessierte Heidelbergerinnen und Heidelberger hatten sich zugeschaltet. Zuerst wurden die zukünftigen Planungen am Betriebshofstandort vorgestellt und dann sehr kurz, wie die Auslagerung vom Bahnen auf dem Gleislager in Wieblingen aussehen würde. Dieser Standort wurde wegen einigen technischen Problemen verworfen, die aber ein Fachfremder so schnell gar nicht nachvollziehen konnte.

Dafür wurde dann eingehend auf die Planung am jetzigen Standort eingegangen. Wiederholte Fragen im Chat, der nur über eine extra Seite zugänglich war, ob es überhaupt Planungen gibt, bei denen man die Fläche bis zur Czernybrücke einbezogen hat, wurden umschifft. Die Fläche sei ungeeignet von der Form. Außerdem wolle man die Kultur- und Kreativwirtschaft an diesem Standort erhalten und sogar noch Wohnraum schaffen. Pläne, die gezeigt hätten, dass die erforderliche Anzahl an Straßenbahnen dort nicht untergebracht werden können, gab es nicht. Das musste man glauben. Unverständlich wird das, wenn man daran denkt, dass die Ochsenkopfwiese auch deshalb als Standort abgelehnt wurde, weil die Stadt bestätigt hat, dass sich der Betriebshof am jetzigen Standort realisieren ließe und lediglich ein paar Straßenbahnen während der Baumaßnahme in Nachbargemeinden ausgelagert werden müssten.

Dann ging es ums Rohrbacher Feld. Die jetzige Nutzung der Flächen war dabei völlig irrelevant. Seit 1976 gibt es einen Bebauungsplan, der dort einen großen Parkplatz für 400 PKW vorsieht. Die Planung entstand wohl im Rahmen der Entwicklung des Gewerbegebiets Rohrbach-Süd, als man von mehr benötigten Stellplätzen ausging. Bis heute wurden diese nicht benötigt und niemand käme mehr auf die Idee an diesem Standort so einen großen Parkplatz zu planen. Die Frage sollte da auch erlaubt sein, ob so ein Bebauungsplan heute noch genehmigt würde. Jedenfalls ist dieser Parkplatz der Vergleich, den die Stadt bei dem jetzigen Vorhaben heranzieht, so dass sie zu einer positiven Ökobilanz des Standorts kommt.

Plan der geplanten Straßenbahnabstellanlage

Sämtliche Fragen konnte nur in einem separaten Chat gestellt werden. Somit konnten die Fragen auch nur die Personen lesen, diesen den zusätzlich geöffnet hatten. Der Moderator suchte sich einige Fragen heraus. Die Vertreter von RNV und Stadt rätselten teilweise herum, wie eine Frage gemeint sei, obwohl ein paar Kommentare weiter die Frage präzisiert worden war. Auch das war ein Nachteil der Kommunikationsform. Detailfragen waren aufgrund der Länge des zulässigen Textes gar nicht möglich.

Als die Frage wegen der Lärmbelastung in der Karlsruher Straße aufkam, wurde das sofort auf den Autoverkehr geschoben, um den es bei diesem Thema gar nicht ging. Man wolle sich Geschwindigkeitskontrollen überlegen. Auf eine Erläuterung, dass es sich um rumpelnde und quietschende Straßenbahnen handelt, wurde gar nicht eingegangen. Ähnlich verlief es mit Fragen zum Standort. Teilnehmer, die sich sprachlich zu Wort gemeldet haben, um Erläuterung zu geben, wurden gemaßregelt, dass das nicht zulässig sei.

Die Auswahl und die Beantwortung der Fragen war jedenfalls sehr selektiv und erweckte den Eindruck, dass die Stadt an einem ernsthaften Austausch gar nicht wirklich interessiert war, sondern es darum ging, die eigene Planung als einzig realisierbare darzustellen.

Am 04. März wird das Vorhaben im Bezirksbeirat zur Abstimmung gestellt.

Das Verhalten der Stadt lässt jedenfalls leider keinen Zweifel aufkommen, dass man alles versucht um diesen Standort durchzudrücken.

Aber wir bleiben dabei: „Hände weg vom Rohrbacher Feld!“

In den nächsten Tagen erhalten Sie weitere Informationen, wie SIE hierbei mithelfen können!

50 Jahre Heimatmuseum Rohrbach

Sepp Haselbeck und Ludwig Schmidt-Herb
für das Museumsteam im Stadtteilverein Rohrbach

Das Schaufenster des HeimatmuseumsAuch für ein Museum ist der 50. Geburtstag ein Grund zum Feiern. Aber wie feiert man, wenn ein Virus das Zusammenkommen von Menschen verhindert? Wir, das Museumsteam, haben die Hoffnung nicht aufgegeben, dass sich bis zum Sommer dafür ein Weg finden wird. Wir sind noch da!

Ein kurzer Rückblick auf die 50-jährige Geschichte

Bei der 1200-Jahrfeier 1966 stellte Rohrbach seine wechselvolle Historie in einem grossen Festzug vor. So entstand der Wunsch nach einer dauerhaften Präsentation der Geschichte Rohrbachs. Der Vorsitzende des Stadtteilvereins, Karl-Heinz Frauenfeld, nahm sich dieser Aufgabe an, sammelte historische Gegenstände und Urkunden und konnte so in drei Räumen des Alten Rathauses ein kleines Heimatmuseum einrichten, das am 23.7.1971 offiziell eingeweiht wurde. Themen waren vor allem die bäuerliche und handwerklich-industrielle Geschichte. Aber auch kulturgeschichtliches wurde dokumentiert, z.B. die „Käthchenromanze” Eichendorffs mit einer Rohrbacher Küferstochter, was dem Museum 1981 die Aufnahme in den Kreis der „Literarischen Museen des Landes Baden-Württemberg” verschaffte.

Die Bereitschaft der Bürger, Gegenstände zu spenden nahm stetig zu, man brauchte deshalb weitere Raumkapazitäten. Als die Räume im Alten Rathaus 1995 dem Bürgeramt weichen mussten, ergab sich die Möglichkeit, in einer ehemaligen Bäckerei in der Rathausstraße 76 erst sechs, später im Hinterhaus vier weitere Räume in ehrenamtlicher Arbeit neu einzurichten. Vor 25 Jahren, am 30.3.1996 konnte das neue, nun stark vergrößerte Heimatmuseum im Rahmen einer einstündigen Life-Übertragung der „Kurpfalzradio-Nahaufnahmen” eröffnet werden. Nun ist jeder der 10 Räume einem eigenen Motto gewidmet, und für die Mitarbeiter des Museumsteams  gibt es eine kleine Werkstatt und ein Archiv- und Bürozimmer.

Inzwischen ist wieder jede verfügbare Fläche mit Exponaten ausgefüllt, so dass kaum noch weitere Exponate angenommen werden können. Seit vielen Jahrzehnten bringen sich Hella und Gustav Knauber mit viel Herzblut in die Gestaltungs- und Erhaltungsarbeit des Museums ein. Sie werden von den sechs bis acht Mitarbeiter*innen des Teams als „Direktorium”liebevoll und respektvoll unterstützt. Alles ehrenamtlich, versteht sich. Einzelne Ergebnisse der kontinuierlichen Arbeit sind in einer „Schriftenreihe des Heimatmuseum Heidelberg-Rohrbach” dokumentiert, als deren 20. Band zum Jubiläum die 50-jährige Geschichte des Heimatmuseum dargestellt werden soll.

Seit einem Jahr ruht allerdings nun alles im Dornröschenschlaf. Die wöchentlichen Arbeitstreffen des Teams sind auf ein Minimum reduziert, die monatlichen Öffnungen abgesagt, Führungen für Schulklassen und Gruppen nicht mehr möglich, das traditionelle zweitägige Museumsfest in Juni, das viele Gäste aus Nah und Fern zum Feiern einlud und uns dringend benötigte finanzielle Unterstützung einbrachte – all das fällt nun aus.

Gibt es das Museum überhaupt noch?  Aber ja! Auf der großrn Schautafel am Hoftor ist seine Geschichte und die Aufteilung seiner Räume dargestellt. Und jeden Abend bei Beginn  der Dunkelheit erstrahlt das Ausstellungsfenster in hellem Licht. Es wird von unseren kunstsinnigen Damen Hella Knauber und Renate Hammerstein immer wieder liebevoll thematisch neu gestaltet. Im Herbst war es der Geschichte des Thann'schen Hofes gewidmet, dessen Scheunen und Ställe derzeit zu einer Wohnanlage umgebaut werden. Gegennwärtig zeigt das Fenster den historischen Tabakanbau  und die Zigarrenherstellung in Rohrbach.

Das Licht im Ausstellungsfenser soll und Hoffnung geben auf eine Zeit der Öffnung, der Begegnung und des Feierns – auch im 50. Jahr des Heimatmuseums Rohrbach.

Bleiben Sie uns treu!

Ochsenkopfwiese … Zahlt Rohrbach die Zeche?

Protestplakat an der Haltestelle Rohrbach-Süd.Ein Bürgerentscheid im Juli 2019, der zwar rechtlich nicht bindend war, weil nicht genug Menschen abgestimmt hatten, führte dazu, dass der Gemeinderat mit knapper Mehrheit gegen die Verlegung des Heidelberger Betriebshofs auf die Ochsenkopfwiese votierte. Die Wiese war gerettet und die Pläne, die im Vorfeld des Bürgerentscheids diskutiert worden waren, werden nun schnell umgesetzt. Könnte man denken.

Das Bündnis für den Bürgerentscheid: hatte immer wieder betont: Der Altstandort an der Bergheimer Straße bietet eine größere Kapazität als der Große Ochsenkopf. Es hatte aber wohl die Rechnung ohne die Kreativwirtschaft gemacht und kurzerhand das Areal der Alten Feuerwache mit in die „baureife Planung von 2014” einbezogen: Ein Betriebshof am Altstandort mit begrüntem und teilweise begehbarem Dach, das 46 Straßenbahnen und ca. 50 Bussen Platz bietet …

Am 29. Juli wurden nun die Pläne für den Neubau von Stadtverwaltung und die Rhein-Neckar-Verkehr GmbH (RNV) vorgestellt. Zwei Entwürfe wurden präsentiert. „Beide Varianten gehen von einer Grünfläche von 20 auf 150 Meter aus”, sagte Michael Rudolf vom Stadtplanungsamt laut Rhein-Neckar-Zeitung am 31. Juli 2020. Das Dach des Betriebshofs soll zwar begrünt sein, aber kein Aufenthaltsort. Und in beiden bleibt der Bereich zwischen Emil-Maier-Straße und Czernyring – und damit auch das Zentrum für Kreativwirtschaft, das Dezernat 16 – vom Umbau des Betriebshofs unangetastet.

Wie soll das funktionieren? Zu Recht fragt die Rhein-Neckar-Zeitung heute: „Die Fläche des Betriebshofs soll kleiner werden, der Nahverkehr aber ausgebaut werden. Wie soll das klappen?” In den Entwürfen kommen im Betriebshof nämlich 28 Bahnen und 28 Busse unter.

Was bleibt also von der tollen Alternative zur Ochsenkopfwiese? Nichts. Kein Park auf dem Dach, nicht genug Platz für die Busse und Bahnen des RNV.

Aber dafür gibt es ja Rohrbach und Wieblingen. Die RNZ schreibt weiter: „Das bedeutet, dass zusätzliche Abstellflächen im Stadtgebiet erforderlich sind – dauerhaft. Während 27 Wasserstoff-Busse künftig zwischen Wieblinger Weg und der Bundesstraße 37 parken sollen, sind für die Bahnen zwei Standorte vorstellbar: entweder östlich der Haltestelle Rohrbach Süd, wo 20 Bahnen auf einer Fläche unterkommen könnten, die derzeit landwirtschaftlich genutzt wird. Oder an der Haltestelle Berufsschule in Wieblingen, wo auf dem Gleisbaulager der RNV Platz für ebensoviele Bahnen entstehen könnte. Die Rohrbacher Variante wäre günstiger (etwa 15 statt etwa 20 Millionen Euro).”

Rohrbach soll also die Zeche zahlen für den Erhalt der Ochsenkopfwiese und des Dezernat 16. Hier meint man, über landwirtschaftlich genutzte Flächen frei verfügen zu können. Hauptsache die Vorzeige-Stadtteile können realisiert werden und man muss sich nicht mit der eigenen Klientel anlegen …

Mehr erfahren …

Mitmachen …

es gibt viele Möglichkeiten sich bei uns zu engagieren – hin und wieder mal oder regelmäßig.

 

Stadtteilverein ermöglicht freies WLAN am Alten Rathaus

Heidelberg bietet eines der größten öffentlichen und kostenlosen WLAN-Netze in Deutschland: Bürgerinnen und Bürger, Besucher und Studierende, Touristen und Geschäftsreisende können an über 170 Standorten im gesamten Stadtgebiet ganz einfach im Internet surfen. In Rohrbach hat der Stadtteilverein gemeinsam mit der Stadt am Alten Rathaus einen offenen Zugang ermöglicht. Die Stadt hat die Infrastruktur zur Verfügung gestellt, der Stadtteilverein zahlt die laufenden Kosten.

Interessierte wählen einfach das WLAN-Netz „Heidelberg4you“ auf ihrem Smartphone oder Tablet an. Anschließend öffnet sich eine Begrüßungsseite, auf der Nutzer die Verbindung mit dem offenen Netzwerk starten – damit wird der Zugang zum Internet hergestellt. Nutzer werden anschließend an allen WLAN-Standorten der Stadt Heidelberg („Heidelberg4you“) und der Universität Heidelberg automatisch mit dem Internet verbunden.