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Ende der Plakatierungsverhinderung?

von Hans-Jürgen Fuchs (11. Dezember 2017)

Wahlplakate am Rohrbach Markt

Seit Jahren kämpfen die Stadtteilevereine mit ihrem angeschlossenen Vereinen gegen die Plakatierungsverordnung in Heidelberg. Diese hatte es faktisch unmöglich gemacht, stadtteilbezogene Veranstaltung im Stadtteil selbst, und ausschließlich dort, zu plakatieren. Nun scheint es so, dass die restriktive Vereinbarung nun vom Tisch ist. Jedenfalls lassen das die Ausführungen des Oberbürgermeisters Würzner bei der heutigen Sitzung der ARGE, der Arbeitsgemeinschaft der Stadtteilvereine, vermuten. 

Nach Würzners Worten wird quasi der Zustand vor der Plakatierung vor der Verordnung in den Stadtteilen zumindest im Großen und Ganzen wiederhergestellt. Es wird zwar so sein, dass je nach Größe des Stadtteils maximal 30 Plakate gehängt werden dürfen, und dass die Orte, an denen die Plakate hängen dürfen von der Stadt festgelegt werden, allerdings in Absprache mit den Stadtteilvereinen. Darüber hinaus soll es aber möglichst wenig Einschränkungen geben. Grundsätzlich soll eine Plakatierung im Format DIN A2 genauso möglich sein, wie im Format DIN A1. Für die Plakatierung sollen Plakatsständer, die die Stadt anschafft, verwendet werden dürfen, aber auch wie früher eigene Plakatsträger („Pappen“) der Vereine. Die Genehmigung für die Plakatierung wird über die Bürgerämter laufen, wenn möglich in einem Online-Verfahren. Über die Kosten war noch nichts zu erfahren, diese hängen davon ab, wie teuer die Ständer sein werden, die die Stadt anschaffen muss. Was aber auch heißt, dass die Kosten sehr niedrig sein müssten, wenn man auf die Anschaffung spezieller Plakatständer durch die Stadt ganz verzichtet. 

Die genauen Bedingungen für die Revision müssen noch ausgearbeitet werden. Damit aber in der Zwischenzeit für die Vereine der ungute Zustand beendet wird, sagte Oberbürgermeister Würzner fest zu, dass ab sofort in den Stadtteilen wieder plakatiert werden darf. Da die ausgewählten Plakatierorte noch nicht feststehen, darf bis dahin überall plakatiert werden, es muss lediglich darauf geachtet werden, dass Verkehr und Fußgänger nicht gefährdet werden. Plakatiert dürfen wie gesagt maximal 30 Plakate in den großen Stadtteilen wie Rohrbach, Kirchheim oder Handschuhsheim. Und die Plakate dürfen maximal zwei Wochen hängen. Auch in der Übergangszeit ist für die Plakatierung eine Zustimmung durch die Bürgerämter notwendig.

Fazit: Der OB hat die Notbremse gezogen. Nachdem in über zwei Jahren keine tragfähige Lösung für die Vereine gefunden worden war, hat er die Forderungen vor allen Dingen aus dem Stadtteilvereinen und die entsprechenden Anträge aus den Gemeinderatsfraktionen aufgegriffen. Noch ist die genaue Ausgestaltung der zukünftigen Regelung nicht in Worte gefasst, aber das Wort des Oberbürgermeisters dürfte gelten und ich denke, wir können davon ausgehen, dass das Problem Plakatierung in den Stadtteilen nun endlich vom Tisch ist. ... und dass wir uns wieder sinnvolleren Dingen zuwenden können.

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Bürgerplakette 2017

Jedes Jahr ehrt die Stadt Heidelberg besonders verdiente Ehrenamtliche mit der Bürgerplakette. Immer sind auch Menschen aus Rohrbach dabei. Dieses Mal erhielt Wolfgang Späth die Bürgerplakette für seine jahrzehntelange ehrenamtliche Tätigkeit unter anderem im Stadtteilverein, hier vor allem im Museumsteam, und im evangelischen Männerverein. Gewürdigt wurde auch sein Einsatz beim Festumzug im Rahmen der 1250-Jahrfeiern. Wolfgang Späth bedankte sich für die Ehrung und nutzte die Gelegenheit, die Anwesenden zum Rohrbacher Weihnachtsmarkt einzuladen und auf den nächsten Öffnungstag des Heimatmuseums hinzuweisen.

Auch Hans-Jürgen Fuchs, Vorsitzender der Rohrbacher Stadtteilvereins, erhielt die Bürgerplakette. In der von OB Würzner verlesenen Begründung wurde auf seine jahrzehntelange Arbeit für Rohrbach, das auch dadurch einen großen Aufschwung erlebt habe, hingewiesen. Erwähnt wurden unter anderem die Gründung und Führung des punker und die Planung und Durchführung des „grandiosen” Stadtteiljubiläums.

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Gruppenfoto der Geehrten

BALSAMICO live beim rohrbacherherbst

Gruppenbild der Band

Peter Saueressig und Band mit neuem Album „Balsamico Music“ am 8.12.2017 im „Roten Ochsen“

„Balsamico Music“ - so heißt das neue Solo-Album des Songwriters und Sängers Peter Saueressig alias „Balsamico.“ Der gebürtige Heidelberger hat auf seiner vierten Solo-CD scheinbar gegensätzliche Einflüsse zu einem eigenen Sound verarbeitet - von lupenreinen Popsongs im Stil der Sixties über groovigen Rock bis hin zu überraschenden Wechseln ins Klassik- oder Jazzfach. Produzent des Albums ist der in Heidelberg lebende britische Musiker, Komponist und Arrangeur Peter Antony.

Kennzeichen von „Balsamico Music“ sind der Ohrwurmcharakter der Lieder, der ausgefeilte Harmoniegesang sowie Peter Saueressigs unverwechselbare balsamische Stimme.

Zahlreiche Musiker und Sänger aus der Region sind auf dem Album zu hören, unter anderem Andreas „Doc“ Kraus (Bass), Dominique Mayr (Schlagzeug), Matthias Dörsam (Saxofon), Julia Vardigans (Cello) und der Heidelberger HardChor.

Am Freitag, 8. Dezember, 20:00 Uhr, kehrt Peter Saueressig, der in Rohrbach aufwuchs, in den „Roten Ochsen“ zurück. Hier feierte er einst einen seiner ersten Auftritte als Rocksänger . Im Rahmen des „rorbacherherbst“ stellt er nun gemeinsam mit seiner Band die Songs der CD vor. Mit dabei sind: Peter Antony (keyboards, Gesang), Jenny Badal (Gesang), Tom Beisel (Schlagzeug, Gesang), Bernhard Bentgens (Bass, Gesang) und  Julian Gramm (Gitarre).

Karten zu 15 Euro gibt es ab Montag, 27.11 im Vorverkauf bei der Schreibwaren Hoffmann, der Eichendorff-Buchhandlung sowie dem Quartiersmanagement Hasenleiser. Außerdem können Reservierungen unter vorverkauf@derpunker.de vorgenommen werden (Reservierte Karten sind bis 19:15 Uhr an der Abendkasse abzuholen)

Weihnachtsmarkt in Rohrbach

Malerei von Sabine SchmittEr ist längst zur Tradition geworden: der Vorweihnachtliche Markt rund um den Rohrbacher Rathausbrunnen. Mit dicken Socken und dem einen oder anderen Glühwein gewärmt präsentieren dort ein Wochenende lang Bastelgruppen und Kindergärten aus Rohrbach ihre vorweihnachtlichen Kreationen auf dem Platz vor dem Rohrbacher Rathaus.

Im Rathaus geht die Ausstellung weiter. Dort befindet sich auch eine reich bestückte Tombola, außerdem gibt es eine Kaffeestube zum Aufwärmen, Treffen und Schwätzen.

Viele Monate lang haben sich die Aussteller vorbereitet und auf dieses Wochenende gefreut. Da wurde gesägt und gehämmert, geschnitten und geklebt, gemalt und gezeichnet, gestrickt und gehäkelt. Und nun vor Ort hoffen alle, dass ihre kreative Vielfalt auch genügend Anerkennung und Abnehmer findet.

Jedes Jahr gibt es da neue Ideen zu bewundern und neuen weihnachtlichen Schmuck zu kaufen, der dann zu Hause Tisch und Stube in die richtige Stimmung bringen soll. Wer einen Adventskranz braucht oder ein Tannengesteck für die Adventstage, findet hier eine reiche Auswahl. Da gibt es Sterne, Figuren und Schmuck für den Weihnachtsbaum, Puppenkleider und Pulswärmer, Kerzen und Windlichter, Adventskalender und Bilderbücher finden. Und fürs leibliche Wohl sorgt ein Stand mit Waffeln, Würstchen und Glühwein.

Heide Kaltschmidt vom Stadtteilverein Rohrbach ist es wie immer gelungen, viele freiwillige Helfer und Mitarbeiter zu motivieren und einen bunten und abwechslungsreichen Vorweihnachtlichen Markt zu organisieren.

Geöffnet ist am Samstag, dem 02.12.2017 von 15:00 – 19:00 Uhr und am Sonntag, dem 03.12.2017 von 11:00 – 18:00 Uhr.

Malerei: Sabine Schmitt

(Keine) Plakatierung in den Stadtteilen

Wahlplakate am Rohrbach MarktFast zweieinhalb Jahre ist es nun her, dass es Vereinen in den Stadtteilen durch die Plakatierungssatzung nahezu unmöglich gemacht wurde für ihre Veranstaltungen zu werben. Der Grund für deren Einführung war die ausufernde Plakatierung in der Stadt, die allerdings fast ausschließlich das Heidelberger Zentrum und die Zufahrtsstraßen betraf. In den Stadtteilen war die Anzahl der Plakate immer sehr überschaubar. Hier plakatierten vor allen Dingen die ansässigen Vereine. Für diese war die Plakatierungsverordnung ein Schlag ins ehrenamtliche Gesicht. Plötzlich durften sie für ihre lokalen Veranstaltungen nur noch im Rahmen der gesamtstädtischen Netze plakatieren. Sie mussten ein Plakat-Cluster für relativ viel Geld buchen und erhielten dann überspitzt gesagt die Erlaubnis für einen Chorabend in Rohrbach Plakate in Schlierbach zu hängen. Funktionierende Strukturen wurden so ohne Not zerschlagen und seit zweieinhalb Jahren ist das Plakatieren für stadtteilbezogene Veranstaltungen im öffentlichen Raum praktisch unmöglich. Entsprechend groß ist die Verärgerung vor Ort.

Nach ausgiebigen, durchaus produktiven Gesprächen mit dem Bürgeramt, liegt nun ein Entwurf für eine Neufassung der Plakatierungsverordnung vor, der eine stadtteilbezogene Werbung für Vereinsveranstaltungen ab April 2018 wieder ermöglichen soll. Eine Prüfung zeigt: Die geplante Neuregelung ist eine Plakatierungsverhinderungsverordnung 2.0. Sie zeigt vor allem eines: offensichtlich haben sich in der Stadtverwaltung Leute durchgesetzt, die keine Ahnung von den ehrenamtlichen Strukturen vor Ort entweder haben … oder keinen Respekt.

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Der Rohrbachkalender 2018

Motiv aus dem Kalender Jetzt gibt es ihn wieder, den Rohrbachkalender für das neue Jahr. 12 Monate – 12 Rohrbacher Motive. Der Kalender kostet 9,50 Euro. 1,50 Euro davon fließen an den Stadtteilverein …

Erhältlich ist der Rohrbachkalender 2018 u. a. in der Bäckerei Rodemer, bei der Eichendorffbuchhandlung, bei Schreibwaren Hoffmann, Immobilien Emig, in der Linden-Apotheke und bei Blumen Pfefferkorn in der Heinrich-Fuchs-Straße.

 

Ein Veranstaltungsraum für Rohrbach

In absehbarer Zeit wird das Hospital in Rohrbach umgebaut werden. Dann wird wieder Leben einkehren … auch kulturelles. Die Organisationen, die künftig das Gelände auch kulturell nutzen möchten, Stadtteilverein, Collegium Academicum, Montessori Zentrum, Lebenshilfe und der punker wenden sich nun mit der Forderung an die Stadtverwaltung und die Fraktionen des Gemeinderats, im Hospitalgelände tatsächlich den dringend in Rohrbach benötigten Raum für Veranstaltungen zu schaffen, der durch die bisherigen Planungen für das Gelände bereits avisiert wurde.

Das Theater im Hospital

Hier lesen Sie den Brief der Organisationen …

WLAN am Rathaus jetzt einfacher zugänglich

Heidelberg bietet eines der größten öffentlichen und kostenlosen WLAN-Netze in Deutschland: Bürgerinnen und Bürger, Besucher und Studierende, Touristen und Geschäftsreisende können an über 170 Standorten im gesamten Stadtgebiet ganz einfach im Internet surfen. In Rohrbach hat der Stadtteilverein gemeinsam mit der Stadt am Alten Rathaus einen offenen Zugang ermöglicht. Die Stadt hat die Infrastruktur zur Verfügung gestellt, der Stadtteilverein zahlt die laufenden Kosten.

Das alte Rathaus

Bisher war der Zugang nur nach einer kurzen aber relativ umständlichen Prozeduren möglich. Nun aber kann, nach der Abschaffung der Störerhaftung, das WLAN-Netz „Heidelberg4you“ noch einfacher und schneller mit nur zwei Klicks genutzt werden: Interessierte wählen einfach im Umfeld eines der rund 50 Standorte das WLAN-Netz „Heidelberg4you“ auf ihrem Smartphone oder Tablet an, zum Beispiel am Alten Rathaus in Rohrbach. Anschließend öffnet sich eine Begrüßungsseite, auf der Nutzer die Verbindung mit dem offenen Netzwerk starten – damit wird der Zugang zum Internet hergestellt. Nutzer werden anschließend an allen WLAN-Standorten der Stadt Heidelberg („Heidelberg4you“) und der Universität Heidelberg automatisch mit dem Internet verbunden. Mit zusammen rund 170 WLAN-Standorten im gesamten Stadtgebiet bieten die Stadt und die Universität Heidelberg seit Anfang des Jahres dank einer Kooperation gemeinsam eines der größten öffentlichen und kostenlosen Netzwerke in Deutschland an.

Das WLAN-Netz „Heidelberg4you“ kann zeitlich unbegrenzt genutzt werden. Die Stadt Heidelberg plant bereits die Erschließung weiterer WLAN-Standorte im Stadtgebiet.

 

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