von Hans-Jürgen Fuchs

Improvisieren und tanzen: Die Rohrbacher Kerwe 2018

Die letzte Rohrbacher Kerwe in der bisherigen Form begann als Kerwe der Improvisationen: der Rohrbacher Musikzug war nicht spielfähig, sodass wir für Ersatz sorgen mussten. Wir sind sehr dankbar, dass die Musiker des HCC so kurzfristig einsprangen und damit den Zug zur Kerweeröffnung retteten.

Tanzpaare beim Kälblestanz

Dann verhinderten die Schwaben, dass unsere Weinkönigin rechtzeitig zur Eröffnung da sein konnte. Sie provozierten einen fiesen Stau nahe Stuttgart und so konnte Caterina Teutsch die Kerwe nicht mit eröffnen. Zum Glück sprangen eine Ex-Weinkönigin und eine Weinkönigin in spe ein: Larissa Winter-Horn mit ihrer Tochter.

Und schließlich hatten wir auch noch das falsche Rohrbachlied ausgedruckt. Der Text passte nicht ganz so zur Musik.

Aber sonst passte alles: Improvisieren und tanzen: Die Rohrbacher Kerwe 2018.

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von Hans-Jürgen Fuchs

Danke, Wolfgang Lachenauer!

Auch Politiker machen mal Fehler. Und wenn dem so ist und sie deutlich darauf hingewiesen werden, dann kann es passieren, dass Sie sagen: wir haben verstanden.

Den Rohrbach Bezirksbeirat immer häufiger bei wichtigen Themen nicht anzuhören, war so ein Fehler. Und irgendwann riss auch dem gutmütigsten Beirat der Geduldsfaden: am 12. Juni weigerten sich die Räte, an der Sitzung teilzunehmen. In einer persönlichen Erklärung hieß es: „Bezirksbeiräte vertreten die Interessen Ihres Stadtteils. Sie sind zu wichtigen Angelegenheiten, die den Gemeindebezirk betreffen, zu hören. Grundsätzlich … und nicht erst wenn Sie dieses Recht einfordern oder erzwingen!“

Im Hospital

Nun wird es tatsächlich eine Sondersitzung des Rohrbacher Bezirksbeirats geben: am 10. Juli werden die Räte Gelegenheit haben, die beiden strittigen Punkte, den abgesagten Umbau der Leimerstraße und das wohnungspolitische Konzepte für das Hospital, zu diskutieren. Zu dieser Entscheidung haben sich die Gemeinderäte durchgerungen. Sie haben also verstanden.
Und mehr noch: die Rhein-Neckar-Zeitung vom 22. Juni beschreibt, dass die Themen der Beiratssitzung im Konversionsausschuss des Gemeinderats schon mal ein bisschen vordiskutiert wurden. Und noch besser: die Rhein-Neckar-Zeitung zitiert Wolfgang Lachenauer, der meint die Diskussion sei auch so eine Art Amtshilfe für die Bezirksbeiräte:„So wissen die Räte, die ja nicht frei gewählt, sondern von uns entsandt wurden, was ihre Fraktionen zu dem Thema denken“. Schließlich sei der eine oder andere „sicher auch überfordert“ bei dem Thema

Wie nett von Wolfgang Lachenauer, dass er uns helfen will! Sicher ist er in seiner Hilfsbereitschaft nicht allein. Ich denke da zum Beispiel an einen anderen Gemeinderat, der 2013 in einem Stadtblattkommentar sowohl das Quartier am Turm, als auch das Hospitalgelände kurzerhand in der Südstadt verortete.

Wie glücklich können sich die Rohrbacher Bezirksbeiräte schätzen, angesichts solch geballter Kompetenz, Anerkennung und Unterstützung! Wie schön, dass bald Gemeinderatswahlen sind und wir uns dann aus vollem Herzen bedanken können!

 

von Hans-Jürgen Fuchs

Bezirksbeiräte streiken

Das war die kürzeste Bezirksbeiratssitzung in Rohrbach, zumindest in den letzten zwei Jahrzehnten. Die Tagesordnung war schon kurz gewesen, nur die Behandlung des Themas „Aufnahme des Stadtviertels Rohrbach-Hasenleiser in das Städtebauförderprogramm Soziale Stadt“ stand darauf. Allerdings hätten die Bezirksbeiräte gerne zwei weitere Themen behandelt, aber die Stadt lehnte das ab. Die Beiräte hätten gerne über das wohnpolitische Konzept für das Hospital mit reden wollen und sie hätten sicher auch gerne ihre Meinung dazu gesagt, dass die Stadt offenbar vor hat, die Sanierung der Leimerstraße auf den Sankt-Nimmerleins-Tag zu verschieben, nachdem der Bezirksbeirat vorher die Pläne des Verkehrsmanagements abgelehnt hatte, die Straße in einer Fahrradstraße umzuwandeln. Schon seit langem hatte sich bei vielen Beiräten Frust darüber breit gemacht, dass manche in Stadt und Gemeinderat die Bezirksbeiräte nur dann anhören mögen, wenn es im eigenen Interesse ist … oder umgänglich.

Die heutigen Nichtbehandlungen brachten nun das Fass zum Überlaufen. Schon im Vorfeld der Sitzung hatten einige Beiräte ihrem Ärger Ausdruck verliehen und es waren Überlegung einzelner bekannt geworden, vor lauter Frust ganz aus dem Beirat auszuscheiden. Angesichts dieser Situation beschlossen nahezu alle Beiräte in der heutigen Sitzung ein Zeichen zu setzen. Unmittelbar nach der Bürgersprechstunde verlas der Stadtteilvereinsvorsitzende Fuchs eine Erklärung, in der die Beiräte forderten, künftig zu allen den Stadtteil betreffenden wichtigen Themen gehört zu werden, so wie es in der Satzung für die Bezirksbeiräte steht. Danach verließen fast alle Bezirksvertreter den Versammlungsort. Damit war die Sitzung des Rohrbacher Bezirksbeirats nicht mehr beschlussfähig und zu Ende.

Die Bezirksbeiräte haben damit ein deutliches Zeichen gesetzt, das Stadtverwaltung und Gemeinderat ernst nehmen sollten: Bezirksbeiräte vertreten die Interessen Ihres Stadtteils. Sie sind „zu wichtigen Angelegenheiten, die den Gemeindebezirk betreffen, zu hören”. Grundsätzlich … und nicht erst wenn Sie dieses Recht einfordern oder erzwingen!

Persönliche Erklärung der Rohrbacher Bezirksbeiräte

Was ist ein Bezirksbeirat? Nun, es ist das Gremium, dass in der baden-württembergischen Gemeindeverordnung als Vertretung der Interessen der Stadtteile vorgesehen ist. „Der Bezirksbeirat ist zu wichtigen Angelegenheiten, die den Gemeindebezirk betreffen, zu hören”, heißt es darin.

  • Aber, wie ist es, wenn zum Beispiel die Sankt-Peter-Straße umgebaut wird und dadurch eine Menge Parkplätze wegfallen?
  • Wie ist es, wenn eine im Rahmen einer ausgedehnten Bürgerbeteiligung getroffene Einbahnstraßenregelung im Helaweg aufgehoben werden soll?
  • Wie ist es, wenn ein Baubeschluss für die Leimerstraße getroffen ist und die Straße zunächst ohne Rücksprache zur Fahrradstraße werden und schließlich gar nicht umgebaut werden soll?
  • Wie ist es, wenn ein ganzes Viertel neu bebaut werden soll, das Hospital, dazu eine rege Bürgerbeteiligung stattfindet, letztendlich aber die Entscheidung über wohnungspolitisches Konzept, (die Mieten/Bauhöhe/-dichte), gefällt werden muss?

Sind das alles Themen, bei denen der Bezirksbeirat nicht gehört werden braucht? Wir im Bezirksbeirat beharren darauf: wir müssen gehört werden! Trotzdem wurde bei keinem dieser Themen der Bezirksbeirat wirklich gefragt. Nur mit einem beachtlichen Kraftaufwand war es beim ein oder anderen Thema möglich, im Nachhinein doch noch eine Beratung zu erzwingen.

Dabei sollte die Anhörung des Bezirksbeirats bei so wichtigen Themen eigentlich selbst­ver­ständlich sein. Ist es aber offenbar nicht. Einmal glaubt ein städtisches Amt, dem Bezirks­beirat stünde lediglich eine Information, die im Zweifelsfall auch über die Rhein-Neckar-Zeitung erfolgt. Ein anderes Mal diskutiert der Gemeinderat, verweist in den Ausschuss zurück, lässt aber bei einer entscheidenden Frage den Bezirksrat ebenfalls außen vor.

Dass sich hier im Beirat der Frust breit macht, ist also nicht verwunderlich. Es macht Sinn, Entscheidungen, die in erster Linie die Stadtteile betreffen, auch dort zu beraten. Nicht nur weil damit teure Fehler vermieden werden können, sondern weil es das gute Recht der Menschen vor Ort ist – Rohrbach hat immerhin 17.000 Einwohner – ihre Meinung einzubringen. Und die demokratische Pflicht derjenigen, die in Stadt und Gemeinderat das Sagen haben, die Betroffenen einzubinden. Geschieht dies nicht, wird das Modewort der Bürgerbeteiligung zur Floskel.

Viele Bezirksbeiräte, auch langgediente, möchten ihre Funktion nicht zu einem reinen Feigenblatt verkommen lassen. Deshalb fordern sie, dass Stadt und Gemeinderat künftig ihre Rechte und Aufgaben wieder beachten. Um dieser Forderung Nachdruck zu verleihen, verlassen wir nun die heutige Bezirksbeiratssitzung.

Bezirksbeiräte vertreten die Interessen Ihres Stadtteils. Sie sind „zu wichtigen Angelegenheiten, die den Gemeindebezirk betreffen, zu hören”. Grundsätzlich … und nicht erst wenn Sie dieses Recht einfordern oder erzwingen!

von Hans-Jürgen Fuchs

Frust im Rohrbacher Bezirksbeirat – Kein Umbau der Leimer Straße!

Bei den Rohrbacher Bezirksbeiräten macht sich der Frust breit. Man hat das Gefühl, nur noch zu den Themen gehört zu werden, die im Interesse der Stadt liegen. Es ist nicht nur das der Umbau der Leimerstraße mit einem Federstrich gestrichen wurde, auch die Tatsache, dass das Wohnungsbaukonzept für das Hospital ebenfalls nicht im Bezirksbeirat besprochen werden soll ärgert die Räte.

Ein Bezirksbeirat drohte nun damit, das Regierungspräsidium anzurufen, denn die Gemeindeordnung in Baden-Württemberg fordert, dass Bezirksbeiräte zu allen Themen gehört werden müssen, die den Stadtteil betreffen. Andere Beiräte erwägen den Rückzug aus dem Gremium, zu frustrierend sei die Arbeit in den letzten Jahren geworden. Und manche überlegen, die nächste Sitzung ganz zu boykottieren.

Was auch immer geschehen wird: es ist nicht von der Hand zu weisen, dass der Frust der Rohrbacher Bezirksbeiräte berechtigt ist. Wir haben im Stadtteil so viel erreicht, Rohrbach ist im Vergleich von vor 15 Jahren nicht wiederzuerkennen. Rohrbach Markt wurde umgebaut, der Bereich um das Rathaus wurde zu einem der lebendigsten Stadtteilzentren Heidelbergs. Und das alles ist das Resultat einer im besten Sinne verstandenen aktiven und positiven Bürgerbeteiligung.

Wie kann es sein, dass - im Fall der Leimerstraße - ein städtisches Amt mit einem Federstrich die jahrelange Arbeit von uns Bürgern zunichte macht? Wo bleibt der Gemeinderat? Schließlich sind es auch seine Beschlüsse, die hier kaputt gemacht werden sollen. Gibt es wirklich niemanden, der das Amt in die Schranken weist und auf die Einhaltung von Beschlüssen pocht? Es wäre höchste Zeit!

Lesen Sie die Hintergründe des aktuellen Auseinandersetzung hier …

von Hans-Jürgen Fuchs

Sicher und aktiv im Alltag: Forschungsprojekt „LiFE-is-LiFE“ sucht Teilnehmer/-innen

Logo LifeSie sind 70 Jahre oder älter und in letzter Zeit etwas unsicherer beim Gehen geworden? Möchten Sie zukünftig ihren Alltag wieder aktiver gestalten und sich sicher bewegen? Dann gehören Sie möglicherweise zur Zielgruppe des neuen Forschungsprojekts „LiFE-is-LiFE“ des Netzwerk Altersforschung der Universität Heidelberg.

LiFE steht für „Lebensstil-integrierte Funktionelle ÜbungEn“. Das bereits erprobte Übungsprogramm unterstützt ältere Menschen dabei, bis ins hohe Alter selbstständig und aktiv zu bleiben und damit eine hohe Lebensqualität zu erhalten.

Alle Teilnehmer des Forschungsprojekts erlernen funktionelle Kraft- und Gleichgewichtsübungen, die verlorene Kraftreserven wiederaufbauen und das Gleichgewicht verbessern sollen, um einen sicheren Gang zu fördern und Stolpern oder gar Stürzen vorzubeugen. Ziel ist es, die Übungen regelmäßig und mehrmals täglich in spezifischen Situationen durchzuführen und so langfristig aktivere Lebensgewohnheiten zu schaffen. Die Vermittlung der Übungen erfolgt in der Studie entweder im Rahmen von 7 individuellen Hausbesuchen oder in 7 Gruppenterminen am Netzwerk Alternsforschung.

Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) unterstützt das von Dr. Michael Schwenk geleitete „LiFE-is-LiFE“-Projekt. Dieses verbindet Expertise aus den Bereichen Bewegungswissenschaften, Gerontologie, Psychologie, Medizin, Ingenieurwissenschaften und Gesundheitsökonomie.

Wenn Sie mehr über das LiFE-Programm erfahren möchten oder sich für eine Studienteilnahme interessieren, kontaktieren Sie das Team des Netzwerk Alternsforschung.

Telefon: 06221/548115

E-Mail: life@nar.uni-heidelberg.de

Internet: http://www.life-alltagsuebungen.de

von Hans-Jürgen Fuchs

Jahreshauptversammlung des Stadtteilvereins Rohrbach 2018

Blick in die Versammlung

Im Mittelpunkt der Jahreshauptversammlung 2018 des Stadtteilvereins stand die Zukunft der Rohrbacher Kerwe. Der 1. Vorsitzende berichtete eingehend über die Überlegungen der Kerwevereine. Weitere Themen waren der Umbau der Rathausstraße, die Konversionsflächen, die leidige Plakatierungsverordnung und die Instandhaltungsnotwendigkeiten der Eichendorffhalle. Den Rechenschaftsbericht von Hans-Jürgen Fuchs können Sie hier nachlesen …

Zu Beginn der Jahreshauptversammlung hatten Karin Weidenheimer, Erica Dutzi und Hans-Peter Droste die weiteren Aktivitäten des Stadtteilvereins dargestellt: Traditionsveranstaltungen, Konzerte und kulturelle Events, Beteiligung an Stadtteilpolitischen Fragen, vor allem an den Überlegungen zur Weiterentwicklung des Hasenleiser. Michael Gail stellte die finanzielle Bilanz des vergangenen Jahres dar … die äußerst positiv ausfiel.

Den Abschluss der Versammlung bildeten Wahlen. Karin Weidenheimer und Erica Dutzi wurden als 2. Vorsitzende, bzw. Schriftführerin einstimmig bestätigt. Auch die beiden Rechnungsprüfer wurde wieder gewählt. Herzlichen Dank und herzlichen Glückwunsch!

Michael Gail kündigte an, 2019 nicht mehr als Schatzmeister kandidieren zu wollen. Ein herber Verlust für uns … nach vielen, vielen Jahren, die Michael Gail den durch Verein finanzielle Höhen, Tiefen und Untiefen brachte. 

von Hans-Jürgen Fuchs

St.-Peter-Straße: Neuer Bauabschnitt beginnt am Montag, 16. April

Presseinformation der Stadt Heidelberg

Seit Ende September 2017 laufen in der St.-Peter-Straße in Rohrbach umfangreiche Tiefbauarbeiten. Die Stadtwerke Heidelberg und Stadtbetriebe Heidelberg führen zwischen Karlsruher Straße und Von-der-Tann-Straße umfangreiche Leitungsarbeiten durch (Strom, Gas, Wasser, Kanal), die Stadt Heidelberg führt die Grundsanierung und Neugestaltung der Straße einschließlich der Gehwege aus.

Die Arbeiten zwischen Karlsruher Straße und Heidelberger Straße sind abgeschlossen, nun erfolgt die Umstellung auf den nächsten Bauabschnitt: Ab Montag, 16. April 2018, wird zwischen Heidelberger Straße und Von-der-Tann-Straße gearbeitet. Die St.-Peter-Straße ist dann in diesem Bereich voll gesperrt, der Auto- und Radverkehr wird kleinräumig umgeleitet. Derweil kann ab Montag wieder von der Karlsruher Straße in die St.-Peter-Straße eingefahren werden. Auch die Heidelberger Straße ist wieder wie gewohnt durchgängig befahrbar, die Einbahnregelung ist wieder aktiv.

In der letzten Bauphase wird noch die Asphaltdecke auf ganzer Fläche eingebaut. Derzeit liegt nur die Asphalttragschicht. Für diese Arbeiten muss die St.-Peter-Straße zwischen Karlsruher Straße und Von-der-Tann-Straße noch einmal für ein paar Tage voll gesperrt werden. Die Arbeiten werden rechtzeitig bekannt gegeben.

Aufgrund unvorhergesehener zusätzlicher Arbeiten ist die Gesamtmaßnahme derzeit etwas im Verzug: Die Stadt Heidelberg rechnet damit, dass sich die Bauzeit um etwa zwei Monate verlängert, und bittet hierfür um Verständnis. Voraussichtlich Ende Juli 2018 können die Arbeiten abgeschlossen werden.

von Hans-Jürgen Fuchs

Umbau Rathausstraße verschoben

wie das Amt für Wirtschaftsförderung mitteilt, ist bei der Submission für die Tiefbaumaßnahme in der Rohrbacher Rathausstraße kein für die Stadt annehmbares Submissionsergebnis entstanden. Die Ausschreibung für die ursprünglich ab Mai 2018 geplante Baumaßnahme wurde daher aufgehoben. Aktuell ist vorgesehen, nach einer erneuten Ausschreibung mit der Baumaßnahme im Januar 2019 (nach der Weihnachts- und Winterpause) zu Beginnen und ohne Pause bis in den Dezember 2019 durchzuarbeiten. Der Ablauf mit dem Beginn der Baumaßnahme durch die Stadtwerke Heidelberg (ca. 7 Monate) und anschließender Baumaßnahme des Tiefbauamtes (ca. 4 Monate) wird sich daher in das kommende Jahr verschieben.

von Hans-Jürgen Fuchs

Auf zu neuen Ufern! Die Kita-Strategie der Evangelischen Stadtkirche.

von Hans-Jürgen Fuchs

„Kita-Strategie beginnt mit Schließungen“ titelte die Rhein-Neckar-Zeitung am 26. März 2018 einen Bericht über die Pläne der Evangelischen Kirche in Heidelberg. Durch diesen Bericht erfuhren die Eltern der Kinder in der Kita Lindenweg, dass ihre Einrichtung definitiv geschlossen werden soll: „Konsolidierung ist angesagt bei den Kindertagesstätten der Evangelischen Kirche Heidelberg, und das bedeutet zunächst einmal: Vier Einrichtungen werden geschlossen. … Grund dafür sind entweder marode Gebäude oder die Konzentration der Kirche auf Ganztages-Einrichtungen mit mehreren Gruppen. Diese entspreche den Wünschen der Eltern, und die Arbeit dort lasse sich sinnvoller und kostengünstiger einteilen, heißt es“, heißt es in der RNZ.

Damit wird nun ein Konzept der Stadtkirche umgesetzt, das deren Vertreter Dr. Gunnar Garleff bei einer Gemeindeversammlung Mitte Januar euphemistisch als „Optimierung des Gebäudebestands” beschrieb. Das Ganze entspricht sicher den Vorstellungen der Stadtkirche, ob es auch denen der Rohrbacher Gemeindemitglieder und der Kita-Eltern entspricht, darf bezweifelt werden. Jedenfalls waren bei der Gemeindeversammlung überwiegend kritische Stimmen zu vernehmen und anschließend wurden Unterschriften gesammelt mit der Forderung: „Der zentral gelegene, seit Jahrzehnten gut angenommene und genutzte Standort darf nicht aufgegeben werden!“

Und auch die Eltern fühlen sich vor den Kopf gestoßen. In einen Brief an die Dekanin Schwöbel-Hug vom 30. März 2018 beklagen sie, erst durch die Rhein-Neckar-Zeitung von der Entscheidung erfahren zu haben, die Kita nach Ende des kita-Jahres 2018/2019 zu schließen. Bisher seien immer wieder Versprechen gemacht worden, die nun nicht eingehalten würden. Vor allem sei den Eltern bereits zu Beginn des Prozesses, im Februar 2016, zugesagt worden, die Kinder der Lindenweg-Kita könnten zusammenbleiben und würden gemeinsam in die erweiterte Baden-Badener-Straße mit ihren Erzieherinnen umziehen. „Uns wurde zugesichert, dass wir über aktuelle Neuigkeiten direkt informiert werden“, schreiben die Eltern. „Nun fühlen wir uns vor den Kopf gestoßen und sind sehr irritiert über die Vorgehensweise der Evangelischen Kirche Heidelberg.“

 

Evangelisches Gemeindezentrum in der Heinrich-Fuchs-Straße

Das evangelische Gemeindezentrum in der Heinrich-Fuchs-Straße

Inzwischen verschlechterte sich die räumliche Situation im Lindenweg/Heinrich-Fuchs-Straße immer mehr, die Eltern sprechen z. B. von „übelriechenden Toiletten“. Auch in der Gemeindeversammlung war mehrfach der Vorwurf erhoben worden, dass die Stadtkirche bei notwendigen Entscheidungen untätig sei. So sei seit Jahren immer wieder die Toilette im Gemeindehaus verstopft. Man habe selbst Geld gesammelt für eine Reparatur, aber die Bauabteilung der Stadtkirche schaffe es nicht, auch nur Angebote einzuholen. Das sei ein Verhalten, hieß es damals, wie das eines Vermieters, der ein Gebäude „entmieten“ will.

Dennoch hatten die Eltern auf eine Lösung gehofft, bei der wenigstens ihre Kinder zusammenbleiben könnten. Schließlich sei immer von einer Zusammenlegung der Kitas die Rede gewesen: die Kinder sollten gemeinsam in die bestehenden Gruppen der Baden-Badener integriert werden. Doch seit Ende März sei davon nichts mehr zu hören. Nun ginge es nur noch um eine Schließung des Kindergartens Lindenweg – ohne erkennbares Konzept. Frau Brudermüller, Abteilungsleiterin der Kindertageseinrichtungen der evangelischen Kirche Heidelberg, sagte in einem Telefonat mit Elternvertretern, die Kinder würden auf einzelne Einrichtungen in Rohrbach verteilt. Doch nicht einmal das wurde in einem späteren Brief von Frau Brudermüller vom 28.03.2018 bestätigt. Lediglich von einer Unterstützung bei der Kindergartenplatzsuche sei hier noch die Rede., so die Elternvertreterinnen. Das wiederum wollen die Eltern nicht hinnehmen. Sie fordern von der evangelischen Kirche, ihr gegebenes Versprechen zu halten und dafür zu sorgen, dass die Kinder auch bei einer Schließung als Gruppe zusammenzubleiben können.

Doch die evangelische Stadtgemeinde scheint laut Rhein-Neckar-Zeitung bereits auf dem Weg zu neuen Stadtteil-Ufern zu sein. „Die Kirche will aber keineswegs nur abbauen, wie Dekanin Marlene Schwöbel-Hug gegenüber der RNZ betonte: „Wir wollen gerne Kitas in den neuen Stadtteilen Bahnstadt, PHV und in den Konversionsflächen betreiben, ebenso wieder in der Altstadt und im Emmertsgrund.“ Nur halt nicht im Rohrbacher Lindenweg.

 

von Hans-Jürgen Fuchs

Ostermarkt 2018

Blick auf den Stand von Heide KaltschmidtWie alle Jahre fand am Wochenende vor dem Weißen Sonntag im Großen Saal des Rohrbacher Rathauses wieder der OSTERMARKT statt. Wie immer stellten kreative Bürgerinnen und Bürger aus dem Stadtteil ihre Produkte und Werke aus und boten sie zum Verkauf an. Da gibt es bunt bemalte Ostereier, Oster- und Frühlingsschmuck und dekorative Ideen für die Ostertafel. Im „OSTERHASEN-CAFE“ im Erdgeschoss konnte man sich während der Ausstellung mit Kaffee und Kuchen oder einem Glas Rohrbacher Wein erfrischen. Trotz des widrigen Wetters zog es wieder viele Menschen ins Rohrbacher Rathaus.

Einige Impressionen mit Fotos von Josef Scherhaufer finden Sie hier …