von Hans-Jürgen Fuchs
Mahnmal für ermordete Zwangsarbeiter übergeben
von Hans-Jürgen Fuchs
Rathausplatzeröffnung
von Hans-Jürgen Fuchs
Bezirksbeirat fordert Blitzer in der Karlsruher Straße
von Hans-Jürgen Fuchs
„Freihandelsabkommen“ vs. Demokratie?
Frevel an den Ästhetik-Stelen
von Hans-Jürgen Fuchs
Ein öffentliches Bücherregal in Rohrbach
von Hans-Jürgen Fuchs
Rohrbacher Gruppe besuchte Ausschwitz
von Hans-Jürgen Fuchs
Nicht durch die Windschutzscheibe …
von Hans-Jürgen Fuchs
Ostermarkt 2015
von Hans-Jürgen Fuchs
Jahreshauptversammlung 2015 des Stadtteilvereins
Bald hält der Bus am Einkaufszentrum im Bosseldorn …
von Hans-Jürgen Fuchs
Eines der Themen, die beim rorgespräch zur OB-Wahl heiß diskutiert worden war, war die unzureichende Anbindung des neuen Einkaufszentrums im Bosseldorn an das Netz des VRN. Sehr vehement hatte eine Besucherin diese eingefordert und auf die schwierige Situation vor allem älterer Menschen verwiesen. OB Würzner beschrieb die bisherigen Bemühungen und versprach, sich weiterhin für eine Umverlegung der Bushaltestelle an das Einkaufszentrum einzusetzen.
Nun teilt uns das OB-Referat mit, dass Bewegung in die Sache kommt. Nachdem die zuletzt angedachte Haltestellenvariante auf dem Gelände des Marktes vom Beirat von Menschen mit Behinderungen abgelehnt worden war, gab weitere Ortstermine mit der Folge, dass die neue Haltestelle nun mit baulichen Eingriffen hergestellt werden muss.
Die Anbindung des NVZ an die Linie 28 erfordert, so das OB-Referat, außerdem die Einrichtung einer zusätzlichen Stichfahrt. Damit der eingesetzte Bus seinen Fahrplan halten kann, muss deshalb die gesamte Führung der Linie 28 verändert werden.
Dieser Punkt soll im nun in der öffentlichen November-Sitzung des Rohrbacher Bezirksbeirats (Dienstag, 4. November, 18:00 Uhr, Bethanien-Lindenhof-Seniorenwohnanlage, Kultursaal, Franz-Kruckenberg-Straße 2, 69126 Heidelberg) behandelt werden. Danach folgt im Dezember die Weiterbehandlung im Stadtentwicklungs- und Verkehrsausschuss und im Gemeinderat. Bei positiver Beschlussfassung ist vorgesehen, die Linienänderung Mitte Januar 2015 umsetzen. Bis dahin soll auch auch die Haltestelle baulich hergerichtet sein.

Am Freitag, 8. Mai 2015, 70 Jahre nach der Befreiung vom Nationalsozialismus wurde in Rohrbach im Quartier am Turm ein Mahnmal der Öffentlichkeit übergeben, das an fünf Zwangsarbeiter erinnert, die ein Jahr vor Kriegsende hier ermordet worden waren. Jahrzehntelang hatten die IG-Metall und der Anwalt Wolfgang Stather daran gearbeitet, dass damit ein Stück lokaler Geschichte bekannt gemacht wird. Das Mahnmal, dass der Bildhauer und Maler Michael Lingrên gestaltet hat weist auf das Schicksal von Aleksej Belov aus Kuznecov, Pavel Chrebor aus Trostjanc, Anatolij Bachacev aus Kiev, Nikolaj Evdokimov aus Novoderevnja, Vasilij Skorkin aus Ponory hin, fünf jungen Menschen zwischen 19 und 21 Jahren, die als Zwangsarbeiter in der Fuchsschen Waggonfabrik und bei der Graubremse arbeiten mussten. Sie waren erhängt worden, weil sie aus Hunger Lebensmittel aus einem Güterzug gestohlen hatten.



Seit Wochen bewegt der Umbau des Rathausplatzes Rohrbach die Gemüter. Es gibt grob gesagt drei Positionen: die eine Position geklagt die „Verpollerung” des Rathausplatzes. Die andere befürwortet die Poller und sieht sie als Maßnahme für mehr Verkehrssicherheit im alten Kern Rohrbachs. Und die dritte Position fragt ob wir keine anderen Probleme hätten.

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