von Hans-Jürgen Fuchs
Mahnmal für ermordete Zwangsarbeiter übergeben
von Hans-Jürgen Fuchs
Rathausplatzeröffnung
von Hans-Jürgen Fuchs
Bezirksbeirat fordert Blitzer in der Karlsruher Straße
von Hans-Jürgen Fuchs
„Freihandelsabkommen“ vs. Demokratie?
Frevel an den Ästhetik-Stelen
von Hans-Jürgen Fuchs
Ein öffentliches Bücherregal in Rohrbach
von Hans-Jürgen Fuchs
Rohrbacher Gruppe besuchte Ausschwitz
von Hans-Jürgen Fuchs
Nicht durch die Windschutzscheibe …
von Hans-Jürgen Fuchs
Ostermarkt 2015
von Hans-Jürgen Fuchs
Jahreshauptversammlung 2015 des Stadtteilvereins
Das Festwochenende 1250 Jahre Rohrbach
von Hans-Jürgen Fuchs
Das Festwochenende ist vorbei. Es war ein rauschendes Fest, das tausende Rohrbacherinnen und Rohrbacher zusammengebracht hat. Als wir das Jubiläumsjahr planten, sagten wir: „Wir möchten „Bilder” erzeugen, Erinnerungen – so wie der Kupferstich von der Kerwe auf dem Bierhelderhof. So schön, dass hinterher ein Bild davon im Roten Ochsen aufgehängt wird. Das Jubiläumsprogramm soll ein Rahmen sein, den alle in Rohrbach gemeinsam füllen können: Rohrbachs Identität, seine Tradition und Zukunft. Und Heidelberg schaut und kommt nach Rohrbach.”
Wir denken, das ist gelungen. Und dass das gelang, ist der ehrenamtlichen Arbeit vieler hundert Menschen zu verdanken. Allein am Festzug nahmen weit über 1000 teil. Und mehr als 10.000 sahen nach Schätzung der Polizei zu. Im Festdorf an den Ständen arbeiteten Leute, in der Kinderwelt, in der Festhalle … Viele Monate Vorbereitung waren nötig.
Impressionen zum Festwochenende finden Sie hier …
Das Jubiläumsjahr ist aber noch lange nicht zu Ende!
Viele schöne Veranstaltungen stehen noch an:?
- Kultur im Roten Ochsen (8. Oktober | punker)
- Ausstellung „Feld, Wald und Reben –
Der Wandel der Zeit im Bild dokumentiert” (16. Oktober | OGWV) - Best of Pop (22. Oktober | Sängereinheit)
- Rohrbacher Sporttag (23. Oktober | TSG und Turnerbund)
- Festliche Weinprobe in der Eichendorffhalle (5. November | OGWV)
- Albert Fraenkel – ein Arztleben in Licht und Schatten
(9. November | Stadtteilverein, punker und Thoraxklinik) - Ausstellung „Bilder – Geschichten”
(10. Dezember | Stadtteilverein)

Am Freitag, 8. Mai 2015, 70 Jahre nach der Befreiung vom Nationalsozialismus wurde in Rohrbach im Quartier am Turm ein Mahnmal der Öffentlichkeit übergeben, das an fünf Zwangsarbeiter erinnert, die ein Jahr vor Kriegsende hier ermordet worden waren. Jahrzehntelang hatten die IG-Metall und der Anwalt Wolfgang Stather daran gearbeitet, dass damit ein Stück lokaler Geschichte bekannt gemacht wird. Das Mahnmal, dass der Bildhauer und Maler Michael Lingrên gestaltet hat weist auf das Schicksal von Aleksej Belov aus Kuznecov, Pavel Chrebor aus Trostjanc, Anatolij Bachacev aus Kiev, Nikolaj Evdokimov aus Novoderevnja, Vasilij Skorkin aus Ponory hin, fünf jungen Menschen zwischen 19 und 21 Jahren, die als Zwangsarbeiter in der Fuchsschen Waggonfabrik und bei der Graubremse arbeiten mussten. Sie waren erhängt worden, weil sie aus Hunger Lebensmittel aus einem Güterzug gestohlen hatten.



Seit Wochen bewegt der Umbau des Rathausplatzes Rohrbach die Gemüter. Es gibt grob gesagt drei Positionen: die eine Position geklagt die „Verpollerung” des Rathausplatzes. Die andere befürwortet die Poller und sieht sie als Maßnahme für mehr Verkehrssicherheit im alten Kern Rohrbachs. Und die dritte Position fragt ob wir keine anderen Probleme hätten.

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