von Hans-Jürgen Fuchs
Mahnmal für ermordete Zwangsarbeiter übergeben
von Hans-Jürgen Fuchs
Rathausplatzeröffnung
von Hans-Jürgen Fuchs
Bezirksbeirat fordert Blitzer in der Karlsruher Straße
von Hans-Jürgen Fuchs
„Freihandelsabkommen“ vs. Demokratie?
Frevel an den Ästhetik-Stelen
von Hans-Jürgen Fuchs
Ein öffentliches Bücherregal in Rohrbach
von Hans-Jürgen Fuchs
Rohrbacher Gruppe besuchte Ausschwitz
von Hans-Jürgen Fuchs
Nicht durch die Windschutzscheibe …
von Hans-Jürgen Fuchs
Ostermarkt 2015
von Hans-Jürgen Fuchs
Jahreshauptversammlung 2015 des Stadtteilvereins
Die behutsam modernisierte Rohrbacher Kerwe 2026
von Hans-Jürgen Fuchs
von Hans Jürgen Fuchs
Ach was waren das für Zeiten, als ich noch drei Tage am Stück die Rohrbacher Kerwe besuchen konnte und einen allumfassenden Bericht darüber schreiben. (O.k.: das konnte eigentlich noch nie wirklich. Aber doch ziemlich fast.)

Heute geht das nun leider nicht mehr. Deshalb würde ein Versuch, einen solchen allumfassenden Bericht zu schreiben notwendigerweise scheitern. Was nicht nur unbefriedigend wäre, sondern auch unfair den tollen Angeboten gegenüber, über die ich nicht berichten könnte. Und den vielen engagierten Menschen, die diese Kerwe möglich machten.
Ein subjektiver und unvollständiger Bericht von meiner Seite würde dieses Jahr mit der wie immer eindrücklichen und eindrucksvollen Kerweredd von Konstantin Waldherr beginnen …
… wie er sich fortsetzen würde, lest ihr hier (mit der vollständigen Kerweredd!) …

Am Freitag, 8. Mai 2015, 70 Jahre nach der Befreiung vom Nationalsozialismus wurde in Rohrbach im Quartier am Turm ein Mahnmal der Öffentlichkeit übergeben, das an fünf Zwangsarbeiter erinnert, die ein Jahr vor Kriegsende hier ermordet worden waren. Jahrzehntelang hatten die IG-Metall und der Anwalt Wolfgang Stather daran gearbeitet, dass damit ein Stück lokaler Geschichte bekannt gemacht wird. Das Mahnmal, dass der Bildhauer und Maler Michael Lingrên gestaltet hat weist auf das Schicksal von Aleksej Belov aus Kuznecov, Pavel Chrebor aus Trostjanc, Anatolij Bachacev aus Kiev, Nikolaj Evdokimov aus Novoderevnja, Vasilij Skorkin aus Ponory hin, fünf jungen Menschen zwischen 19 und 21 Jahren, die als Zwangsarbeiter in der Fuchsschen Waggonfabrik und bei der Graubremse arbeiten mussten. Sie waren erhängt worden, weil sie aus Hunger Lebensmittel aus einem Güterzug gestohlen hatten.



Seit Wochen bewegt der Umbau des Rathausplatzes Rohrbach die Gemüter. Es gibt grob gesagt drei Positionen: die eine Position geklagt die „Verpollerung” des Rathausplatzes. Die andere befürwortet die Poller und sieht sie als Maßnahme für mehr Verkehrssicherheit im alten Kern Rohrbachs. Und die dritte Position fragt ob wir keine anderen Probleme hätten.

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