von Hans-Jürgen Fuchs
Führung Jüdisches Leben in Rohrbach
von Hans-Jürgen Fuchs
Hilfe beim Einleben in einem fremden Land
von Hans-Jürgen Fuchs
Eröffnung der Ausstellung „1250 Jahre Rohrbach”in der Zweigstelle der Heidelberger Volksbank
von Hans-Jürgen Fuchs
Die Plaktierungsverordnung und die Stadtteile
von Hans-Jürgen Fuchs
Baumfällungen in der Schelklystraße | Ersatzpflanzungen im Frühjahr
von Hans-Jürgen Fuchs
Weiberkram 2016:Diesmal Schneewittchen
von Hans-Jürgen Fuchs
Flucht hat viele Gesichter: Die Familie Berisha und das Kirchenasyl
von Hans-Jürgen Fuchs
Interview mit Arvid Boeker
von Hans-Jürgen Fuchs
Die Töpelkings im Roten Ochsen
von Hans-Jürgen Fuchs
Jubiläumsstart an Silvester 2015
Liebe Mitglieder und Freunde des Stadtteilvereins Rohrbach,
von Hans-Jürgen Fuchs
wieder geht ein Jahr zu Ende. Dieses Jahr brachte für uns alle völlig neue Erfahrungen mit sich, Erfahrungen, auf die wir gerne verzichtet hätten. Viele von Ihnen waren und sind durch die Pandemie in ihrem Leben eingeschränkt.
Auch im Stadtteilverein hat es die Arbeit erschwert und vieles unmöglich gemacht. So konnte die Jahreshauptversammlung nicht wie geplant im Frühjahr stattfinden, sondern erst Mitte Oktober. Hier hat unser langjähriger 1. Vorsitzender Hans-Jürgen Fuchs aus gesundheitlichen Gründen seinen Rücktritt erklärt. Wir sind ihm für seinen Einsatz für den Stadtteilverein und für die vielen Verbesserungen, die er für unseren Stadtteil erreichen konnte, sehr dankbar. Die 1250-Jahrfeier hat er entscheidend geprägt. Wir wünschen ihm für die Zukunft alles Gute, vor allen Dingen Gesundheit und freuen uns, dass er sein Engagement nicht ganz aufgibt, sondern sich weiterhin im Verein einbringt.
Leider konnten ab Mitte März keine Veranstaltungen wie geplant durchgeführt werden. Es gab u.a. keinen Ostermarkt, kein Museumsfest, keine Kerwe, kein Martinszug und keine Gedenkveranstaltungen mit Präsenz. Soweit wie möglich haben wir versucht, die Veranstaltungen digital durchzuführen. Es gab eine Kerweeröffnung, ein Pogromnachtgedenken und einen Volkstrauertag. Außerdem hat der Stadtteilverein 1.300 Kinder in Kindergärten und Grundschulen mit Martinsmännern aus Hefe erfreut.
Das alles ersetzt aber nicht die fehlende Nähe, wie sie nur bei gemeinsamen Veranstaltungen möglich ist.
Andererseits hat die Pandemie gezeigt, wie viel Hilfsbereitschaft es in diesem Stadtteil gibt. So wurden Einkäufe für Nachbarn und Freunde, aber auch für bisher Fremde erledigt. Es wurden Masken von Rohrbachern für Rohrbacher genäht. Die Rohrbacher sind hier ein Stück näher zusammengerückt.
Für die Zukunft bleiben wir optimistisch. Wir geben die Hoffnung nicht auf, dass im Laufe des Jahres 2021 wieder weitgehend Normalität einkehrt und Veranstaltungen stattfinden können.
Ich wünsche uns allen ein gesegnetes Weihnachtsfest, einen guten Start in das neue Jahr und vor allen Dingen Gesundheit
Ihre
Karin Weidenheimer,
Komm. Vorsitzende des Stadtteilvereins Rohrbach
(Foto: Reiner Herbold)


Seit Monaten bestimmt die Flüchtlingsthematik die öffentliche Debatte in Deutschland. Doch wie geht es eigentlich den Menschen, die vor Krieg, Not und Verfolgung geflohen und in Heidelberg gelandet sind? Um diese Frage ging es am 10. März 2016 bei der vorletzten Veranstaltung der Reihe „Flucht hat viele Gesichter“, die der Stadtteilverein Rohrbach gemeinsam mit dem punker e.V. organisiert. Beantwortet wurden sie von einer Iranerin und einer Syrerin sowie der Vorsitzenden des Asylarbeitskreises Heidelberg, die im Alten Rathaus Rohrbach unter der Moderation von Annette Bellm von ihren Erfahrungen berichteten. Für die musikalische Umrahmung sorgte der Iraner Ashkan Amin mit Gitarre und Gesang.
Vor 1250 Jahren wurde Rohrbach erstmals schriftlich im Lorscher Codex erwähnt. Aber auch das Heimatmuseum Rohrbach feiert ein kleines Jubiläum. Es besteht seit 45 Jahren. Und seit fast 50 Jahren ist die Heidelberger Volksbank mit einer Zweigstelle in Rohrbach fest verwurzelt. Aus diesem Grund hat der Stadtteilverein gemeinsam mit der Heidelberger Volksbank eine Ausstellung zusammengestellt.
Im Mai 2015 beschloss der Gemeinderat das Plakatieren in Heidelberg neu zu regeln. Damit sollte das Stadtbild aufgewertet werden, denn vor allem die großen Veranstalter hatten die Stadt wahllos zu plakatiert. Nach der Neuordnung dürfen Plakate nur noch in den dafür vorgesehenen Halterungen angebracht werden. Durch die Regelung wurde in der Tat das wilde Plakatieren beendet und das Stadtbild verbessert. Aber für viele stellt diese Regelung auch ein Problem dar. Jetzt hat sich die Kulturlobby zu Wort gemeldet und fordert 1000 zusätzliche Plakatstandorte.


Arvid Boeker lebt in Rohrbach. Der in Wuppertal geborene, international bekannte Künstler, dessen Bilder in vielen Museen hängen und der in der Viktoriastraße den 

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