von Hans-Jürgen Fuchs
Mahnmal für ermordete Zwangsarbeiter übergeben
von Hans-Jürgen Fuchs
Rathausplatzeröffnung
von Hans-Jürgen Fuchs
Bezirksbeirat fordert Blitzer in der Karlsruher Straße
von Hans-Jürgen Fuchs
„Freihandelsabkommen“ vs. Demokratie?
Frevel an den Ästhetik-Stelen
von Hans-Jürgen Fuchs
Ein öffentliches Bücherregal in Rohrbach
von Hans-Jürgen Fuchs
Rohrbacher Gruppe besuchte Ausschwitz
von Hans-Jürgen Fuchs
Nicht durch die Windschutzscheibe …
von Hans-Jürgen Fuchs
Ostermarkt 2015
von Hans-Jürgen Fuchs
Jahreshauptversammlung 2015 des Stadtteilvereins
Museumsfest 2014
von Hans-Jürgen Fuchs
„Zugegebenermaßen,” schreib Werner Popanda in der Rhein-Neckar-Zeitung, „die mit Nägeln beschlagene Wand im Eingangsraum des Rohrbacher Heimatmuseums ist nicht allzu schön anzusehen. Doch dabei handelt es sich um eine „Kriegsnagelung“, eine Aktion mit positivem Hintergrund. Solche Objekte entstanden im Ersten Weltkrieg, erklärt Ludwig Schmidt-Herb. Wer Geld für Kriegshinterbliebene und -verwundete spendete, durfte einen Nagel einschlagen. Kleinere Nägel kosteten weniger, die mittleren mehr – und die noch größeren blieben dann den Wohlhabenden vorbehalten. ZumTeil waren die Nägel auch vergoldet oder versilbert. Das war eine der Anekdoten, die beim Rohrbacher Museumsfest erzählt wurden, das am Samstag stattfand und bei dem die Gäste bei Speis und Trank einen gemütlichen Nachmittag verbringen konnten.”
Werner Popanda verweist damit auch auf eine im Herbst geplante Ausstellung des Stadtteilvereins mit seinem Museumsteam zum 1. Weltkrieg in Rohrbach.

Aber vorher wurde erst einmal kräftig gefeiert. Bei bestem Wetter besuchten hunderte das Rohrbacher Museum – bis die gut gefüllten Vorräte geleert waren. Das Museumsfest 2014 war wie jedes Jahr ein voller Erfolg. Herzlichen Dank an das Museumsteam, das das alles gestemmt hat!

Am Freitag, 8. Mai 2015, 70 Jahre nach der Befreiung vom Nationalsozialismus wurde in Rohrbach im Quartier am Turm ein Mahnmal der Öffentlichkeit übergeben, das an fünf Zwangsarbeiter erinnert, die ein Jahr vor Kriegsende hier ermordet worden waren. Jahrzehntelang hatten die IG-Metall und der Anwalt Wolfgang Stather daran gearbeitet, dass damit ein Stück lokaler Geschichte bekannt gemacht wird. Das Mahnmal, dass der Bildhauer und Maler Michael Lingrên gestaltet hat weist auf das Schicksal von Aleksej Belov aus Kuznecov, Pavel Chrebor aus Trostjanc, Anatolij Bachacev aus Kiev, Nikolaj Evdokimov aus Novoderevnja, Vasilij Skorkin aus Ponory hin, fünf jungen Menschen zwischen 19 und 21 Jahren, die als Zwangsarbeiter in der Fuchsschen Waggonfabrik und bei der Graubremse arbeiten mussten. Sie waren erhängt worden, weil sie aus Hunger Lebensmittel aus einem Güterzug gestohlen hatten.



Seit Wochen bewegt der Umbau des Rathausplatzes Rohrbach die Gemüter. Es gibt grob gesagt drei Positionen: die eine Position geklagt die „Verpollerung” des Rathausplatzes. Die andere befürwortet die Poller und sieht sie als Maßnahme für mehr Verkehrssicherheit im alten Kern Rohrbachs. Und die dritte Position fragt ob wir keine anderen Probleme hätten.

Kommentare
Einen Kommentar schreiben