von Hans-Jürgen Fuchs
Mahnmal für ermordete Zwangsarbeiter übergeben
von Hans-Jürgen Fuchs
Rathausplatzeröffnung
von Hans-Jürgen Fuchs
Bezirksbeirat fordert Blitzer in der Karlsruher Straße
von Hans-Jürgen Fuchs
„Freihandelsabkommen“ vs. Demokratie?
Frevel an den Ästhetik-Stelen
von Hans-Jürgen Fuchs
Ein öffentliches Bücherregal in Rohrbach
von Hans-Jürgen Fuchs
Rohrbacher Gruppe besuchte Ausschwitz
von Hans-Jürgen Fuchs
Nicht durch die Windschutzscheibe …
von Hans-Jürgen Fuchs
Ostermarkt 2015
von Hans-Jürgen Fuchs
Jahreshauptversammlung 2015 des Stadtteilvereins
Nicht durch die Windschutzscheibe …
von Hans-Jürgen Fuchs
Zu den Diskussionen um den Rathausplatz
Seit Wochen bewegt der Umbau des Rathausplatzes Rohrbach die Gemüter. Es gibt grob gesagt drei Positionen: die eine Position geklagt die „Verpollerung” des Rathausplatzes. Die andere befürwortet die Poller und sieht sie als Maßnahme für mehr Verkehrssicherheit im alten Kern Rohrbachs. Und die dritte Position fragt ob wir keine anderen Probleme hätten.
Und dabei sind viele Argumentationen ironisch überspitzt, wie die Aussage auf der Jahreshauptversammlung des STV Rohrbach dürfe nicht zu Pollerbach werden, manche sind auch überzogen. Auf den RNZ-Artikel zur Jahreshauptversammlung des Stadtteilvereins folgen viele Kommentare auf der Website der Rhein-Neckar-Zeitung. „Zu schade”, kommentiert „Claus”, „dass die Stadtteilvereine sogar ihre eigene Heimat nur noch durch die Windschutzscheibe wahrnehmen.”
Es ist schon erstaunlich, wie schnell Menschen bereit sind, Schubladen zu öffnen und andere hinein zu stecken – ohne sich vorher zu bemühen, deren Argumente kennen zu lernen … Deshalb hier eine Zusammenfassung der Vorschläge, die helfen sollen, die Akzeptanz für den eigentlich sehr schönen und sehr gelungenen Platz zu erhöhen – möglichst vor dessen offizieller Einweihung am 9. Mai 2015.

Am Freitag, 8. Mai 2015, 70 Jahre nach der Befreiung vom Nationalsozialismus wurde in Rohrbach im Quartier am Turm ein Mahnmal der Öffentlichkeit übergeben, das an fünf Zwangsarbeiter erinnert, die ein Jahr vor Kriegsende hier ermordet worden waren. Jahrzehntelang hatten die IG-Metall und der Anwalt Wolfgang Stather daran gearbeitet, dass damit ein Stück lokaler Geschichte bekannt gemacht wird. Das Mahnmal, dass der Bildhauer und Maler Michael Lingrên gestaltet hat weist auf das Schicksal von Aleksej Belov aus Kuznecov, Pavel Chrebor aus Trostjanc, Anatolij Bachacev aus Kiev, Nikolaj Evdokimov aus Novoderevnja, Vasilij Skorkin aus Ponory hin, fünf jungen Menschen zwischen 19 und 21 Jahren, die als Zwangsarbeiter in der Fuchsschen Waggonfabrik und bei der Graubremse arbeiten mussten. Sie waren erhängt worden, weil sie aus Hunger Lebensmittel aus einem Güterzug gestohlen hatten.





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