von Hans-Jürgen Fuchs
Mahnmal für ermordete Zwangsarbeiter übergeben
von Hans-Jürgen Fuchs
Rathausplatzeröffnung
von Hans-Jürgen Fuchs
Bezirksbeirat fordert Blitzer in der Karlsruher Straße
von Hans-Jürgen Fuchs
„Freihandelsabkommen“ vs. Demokratie?
Frevel an den Ästhetik-Stelen
von Hans-Jürgen Fuchs
Ein öffentliches Bücherregal in Rohrbach
von Hans-Jürgen Fuchs
Rohrbacher Gruppe besuchte Ausschwitz
von Hans-Jürgen Fuchs
Nicht durch die Windschutzscheibe …
von Hans-Jürgen Fuchs
Ostermarkt 2015
von Hans-Jürgen Fuchs
Jahreshauptversammlung 2015 des Stadtteilvereins
Pogromnachtgedenken 2025
von Hans-Jürgen Fuchs
Seit 2014 erinnert Rohrbach in einer eigenen von Stadtteilverein und punker e. V. organisierten Veranstaltung der Geschehnisse in dieser Nacht und die Menschen, die fliehen mussten, in Konzentrationslager kamen, misshandelt und ermordet wurden. Trotz Regens, der uns Zwang, die Veranstaltung ins Alte Rathaus zu verlegen, folgten am 9. November 2025 wieder sehr viele Menschen unserem Aufruf zum Pogromnachgedenken zu kommen. Eindrucksvoll waren das Engagement von Schülerinnen und Schülern der Elisabeth-von-Thadden-Schule in Wieblingen, die mit ihrer Geschichtslehrerin Eva Bernhardt und mit der Theaterpädagogin Felicitas Menges den Abend vorbereitet und gestaltet haben und die künstlerische Begleitung durch Nina Wurman, Anne Kloos, Jean Michel Räber und den Allerweltschor 2.0.
Hier finden Sie einen Bericht und Fotos zur Veranstaltung …


Am Freitag, 8. Mai 2015, 70 Jahre nach der Befreiung vom Nationalsozialismus wurde in Rohrbach im Quartier am Turm ein Mahnmal der Öffentlichkeit übergeben, das an fünf Zwangsarbeiter erinnert, die ein Jahr vor Kriegsende hier ermordet worden waren. Jahrzehntelang hatten die IG-Metall und der Anwalt Wolfgang Stather daran gearbeitet, dass damit ein Stück lokaler Geschichte bekannt gemacht wird. Das Mahnmal, dass der Bildhauer und Maler Michael Lingrên gestaltet hat weist auf das Schicksal von Aleksej Belov aus Kuznecov, Pavel Chrebor aus Trostjanc, Anatolij Bachacev aus Kiev, Nikolaj Evdokimov aus Novoderevnja, Vasilij Skorkin aus Ponory hin, fünf jungen Menschen zwischen 19 und 21 Jahren, die als Zwangsarbeiter in der Fuchsschen Waggonfabrik und bei der Graubremse arbeiten mussten. Sie waren erhängt worden, weil sie aus Hunger Lebensmittel aus einem Güterzug gestohlen hatten.



Seit Wochen bewegt der Umbau des Rathausplatzes Rohrbach die Gemüter. Es gibt grob gesagt drei Positionen: die eine Position geklagt die „Verpollerung” des Rathausplatzes. Die andere befürwortet die Poller und sieht sie als Maßnahme für mehr Verkehrssicherheit im alten Kern Rohrbachs. Und die dritte Position fragt ob wir keine anderen Probleme hätten.

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