von Hans-Jürgen Fuchs
Mahnmal für ermordete Zwangsarbeiter übergeben
von Hans-Jürgen Fuchs
Rathausplatzeröffnung
von Hans-Jürgen Fuchs
Bezirksbeirat fordert Blitzer in der Karlsruher Straße
von Hans-Jürgen Fuchs
„Freihandelsabkommen“ vs. Demokratie?
Frevel an den Ästhetik-Stelen
von Hans-Jürgen Fuchs
Ein öffentliches Bücherregal in Rohrbach
von Hans-Jürgen Fuchs
Rohrbacher Gruppe besuchte Ausschwitz
von Hans-Jürgen Fuchs
Nicht durch die Windschutzscheibe …
von Hans-Jürgen Fuchs
Ostermarkt 2015
von Hans-Jürgen Fuchs
Jahreshauptversammlung 2015 des Stadtteilvereins
Seltene Lungenleiden in den Fokus rücken –
von Hans-Jürgen Fuchs
Spende des Stadtteilvereins Rohrbach an die Thoraxklinik
Stolze 2.156,90 € konnte der Stadtteilverein Rohrbach am 21.12.2017 in der Thoraxklinik an Prof. Dr. med. Michael Kreuter, den dortigen Leiter des Zentrums für interstitielle und seltene Lungenerkrankungen, übergeben. Das Geld wurde auf dem Weihnachtsmarkt des Stadteilvereins, aber auch durch Einzelspenden das ganze Jahr hinweg gesammelt. „Das Schicksal der betroffenen Menschen hat uns berührt und wir wollen die Arbeit der Thoraxklinik unterstützten“ so Heide Kaltschmidt vom Stadteilverein Rohrbach.

Auf dem Foto (von links nach rechts): Erica Dutzi, Hans-Jürgen Fuchs, Heide Kaltschmidt, Prof. Dr. med. Michael Kreuter (Thoraxklinik) Birgit Steiger und Wolfgang Späth (Stadtteilverein Rohrbach).
Seltene Lungenerkrankungen sind gar nicht so selten: Von den rund 100 bekannten Krankheitsbildern sind in Deutschland insgesamt mehrere hunderttausend Menschen betroffen. Die Beschwerden reichen vom „einfachen“ chronischen Husten bis hin zu starker Atemnot und sind meist wenig spezifisch. „Seltene Lungenerkrankungen bleiben häufig lange unerkannt. Daher ist es wichtig, diese Erkrankungen in den Focus zu bringen.“ sagt Prof. Dr. Michael Kreuter.
Bei der Erforschung dieser Erkrankungen hat sich in den letzten Jahren sehr vieles getan: Es wurden neue Krankheiten entdeckt, Medikamente, Therapiekonzepte und Behandlungsleitlinien entwickelt. Werden seltene Lungenerkrankungen früh erkannt, kann in vielen Fällen eine Aufklärung und Therapie helfen, das Voranschreiten aufzuhalten, Komplikationen rechtzeitig zu erkennen und die Lebensqualität zu verbessern. Bei einigen seltenen Erkrankungen kann hierdurch auch die Prognose deutlich gebessert werden. „Allerdings besteht“, so Prof. Dr. Michael Kreuter, „noch sehr erheblicher Forschungsbedarf, um Ursachen dieser Erkrankungen verstehen zu können, neue Diagnostikformen und Therapien zu entwickeln. Daher sind wir dem Stadtteilverein sehr dankbar, denn er hilft uns, unsere Bemühungen für Menschen mit seltenen Lungenerkrankungen, nach vorne zu bringen“.

Am Freitag, 8. Mai 2015, 70 Jahre nach der Befreiung vom Nationalsozialismus wurde in Rohrbach im Quartier am Turm ein Mahnmal der Öffentlichkeit übergeben, das an fünf Zwangsarbeiter erinnert, die ein Jahr vor Kriegsende hier ermordet worden waren. Jahrzehntelang hatten die IG-Metall und der Anwalt Wolfgang Stather daran gearbeitet, dass damit ein Stück lokaler Geschichte bekannt gemacht wird. Das Mahnmal, dass der Bildhauer und Maler Michael Lingrên gestaltet hat weist auf das Schicksal von Aleksej Belov aus Kuznecov, Pavel Chrebor aus Trostjanc, Anatolij Bachacev aus Kiev, Nikolaj Evdokimov aus Novoderevnja, Vasilij Skorkin aus Ponory hin, fünf jungen Menschen zwischen 19 und 21 Jahren, die als Zwangsarbeiter in der Fuchsschen Waggonfabrik und bei der Graubremse arbeiten mussten. Sie waren erhängt worden, weil sie aus Hunger Lebensmittel aus einem Güterzug gestohlen hatten.



Seit Wochen bewegt der Umbau des Rathausplatzes Rohrbach die Gemüter. Es gibt grob gesagt drei Positionen: die eine Position geklagt die „Verpollerung” des Rathausplatzes. Die andere befürwortet die Poller und sieht sie als Maßnahme für mehr Verkehrssicherheit im alten Kern Rohrbachs. Und die dritte Position fragt ob wir keine anderen Probleme hätten.

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