von Hans-Jürgen Fuchs
Mahnmal für ermordete Zwangsarbeiter übergeben
von Hans-Jürgen Fuchs
Rathausplatzeröffnung
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Bezirksbeirat fordert Blitzer in der Karlsruher Straße
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„Freihandelsabkommen“ vs. Demokratie?
Frevel an den Ästhetik-Stelen
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Ein öffentliches Bücherregal in Rohrbach
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Rohrbacher Gruppe besuchte Ausschwitz
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Nicht durch die Windschutzscheibe …
von Hans-Jürgen Fuchs
Ostermarkt 2015
von Hans-Jürgen Fuchs
Jahreshauptversammlung 2015 des Stadtteilvereins
Jahreshauptversammlungdes Stadtteilvereins Rohrbach 2017
von Hans-Jürgen Fuchs
von Hans-Jürgen Fuchs (1. April 2017. Kein Scherz.)
Fotos: Josef Scherhaufer

Naturgemäß bildete der Rückblick auf die Ereignisse des Jubiläumsjahrs eine wichtige Rolle bei der Jahreshauptversammlung des Stadtteilvereins Rohrbach am 31. März 2017. Erica Dutzi, Schriftführerin unseres Vereins, berichtete von den erfolgreichen Veranstaltungen des Jubiläumsjahrs. Paul Gail, unser Schatzmeister, ergänzte im Detail die finanziellen Auswirkungen, die sich zum Glück, und dank der großen Spendenbereitschaft von Banken, Firmen und Privatpersonen nicht negativ bemerkbar machen. Statt des „geplanten” Defizit von 15.000 bis 20.000 Euro, betrug das reale nur weniger als 7.000 Euro.
Aber auch die „normalen” Traditionsveranstaltungen fanden Beachtung finden. Karin Weidenheimer, 2. Vorsitzende, berichtete und sparte auch die Auseinandersetzungen um die Schlumpel-nicht-Verbrennung nicht aus. Da es bei den Wahlen, der 1. Und der 3. Vorsitzende standen zur Wahl, auch um eine Grundsatzentscheidung über die Ausrichtung des Vereins in den nächsten beiden Jahren geht, fehlte auch ein Blick auf unser Selbstverständnis nicht. Diese Standortbestimmung nahm der 1. Vorsitzende, Hans-Jürgen Fuchs, vor. Sie können sie hier nachlesen.
Bei den Wahlen gab es eine freudige Überraschung: Hans-Peter Droste, der bereits seit Jahren ohne Amt intensiv bei uns mitarbeitet, wurde zum 3. Vorsitzenden gewählt. Das freut uns sehr. Hans-Jürgen Fuchs wurde einstimmig im Amt bestätigt. Auch Paul Gail wurde wiedergewählt.
Es freut uns auch, dass mit Sven Kröhnert und Dominik Neuert zwei junge Menschen künftig den Beirat bereichern werden. Auch ihnen herzlichen Glückwunsch. Alle wieder kandidierenden Beiräte wurden ebenfalls im Amt bestätigt, genauso wie die Kassenprüfer Wolfgang Flörchinger und Andreas Ullmer.
Verabschieden mussten wir uns von Valentina Schenk und Wolfgang Späth, die nicht mehr kandidierten. Wir werden die beiden vermissen, sie haben über Jahre hinweg unseren Verein kräftigst unterstützt. Zum Glück sind unsere Vorstandssitzungen öffentlich, jeder kann teilnehmen, und kann auch ohne Amt mit anpacken. Wir sind sicher, dass der Abschied der beiden aus dem Beirat nicht das Ende unserer gemeinsamen Arbeit sein wird!
Zum Schluss gab es noch eine Überraschung, die uns besonders freut: Unser Ehrenvorsitzender Bernd Frauenfeld erhielt die Ehrennadel des Landes Baden-Württemberg verliehen. Urkunde und Nadel überbrachte Gemeinderat Peter Holschuh in Vertretung des verhinderten Oberbürgermeisters. Bernd wurde für sein langjähriges Engagement nicht nur im Stadtteilverein gewürdigt. Auch ihm herzlichen Glückwunsch!
Besonders erfreulich war auch die große Teilnahme an der Jahreshauptversammlung. Der Saal des Ochsen war bis auf den letzten Platz gefüllt. Danke dafür, denn mit ihrer Teilnahme drücken die Mitglieder auch Ihre Unterstützung für die vielen Menschen aus, die sich in unserem Verein engagieren!
Einige Impressionen zur Jahreshauptversammlung finden Sie hier …

Am Freitag, 8. Mai 2015, 70 Jahre nach der Befreiung vom Nationalsozialismus wurde in Rohrbach im Quartier am Turm ein Mahnmal der Öffentlichkeit übergeben, das an fünf Zwangsarbeiter erinnert, die ein Jahr vor Kriegsende hier ermordet worden waren. Jahrzehntelang hatten die IG-Metall und der Anwalt Wolfgang Stather daran gearbeitet, dass damit ein Stück lokaler Geschichte bekannt gemacht wird. Das Mahnmal, dass der Bildhauer und Maler Michael Lingrên gestaltet hat weist auf das Schicksal von Aleksej Belov aus Kuznecov, Pavel Chrebor aus Trostjanc, Anatolij Bachacev aus Kiev, Nikolaj Evdokimov aus Novoderevnja, Vasilij Skorkin aus Ponory hin, fünf jungen Menschen zwischen 19 und 21 Jahren, die als Zwangsarbeiter in der Fuchsschen Waggonfabrik und bei der Graubremse arbeiten mussten. Sie waren erhängt worden, weil sie aus Hunger Lebensmittel aus einem Güterzug gestohlen hatten.



Seit Wochen bewegt der Umbau des Rathausplatzes Rohrbach die Gemüter. Es gibt grob gesagt drei Positionen: die eine Position geklagt die „Verpollerung” des Rathausplatzes. Die andere befürwortet die Poller und sieht sie als Maßnahme für mehr Verkehrssicherheit im alten Kern Rohrbachs. Und die dritte Position fragt ob wir keine anderen Probleme hätten.

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