von Hans-Jürgen Fuchs
Spende übergeben
von Hans-Jürgen Fuchs
Wenn die Investoren kommen …
von Hans-Jürgen Fuchs
Stadtteilverein im Herbst 2018
von Hans-Jürgen Fuchs
Rohrbach und Kirchheim freundlich vereint …
von Hans-Jürgen Fuchs
Geheimnisvoller Süden
von Hans-Jürgen Fuchs
Improvisieren und tanzen: Die Rohrbacher Kerwe 2018
von Hans-Jürgen Fuchs
Danke, Wolfgang Lachenauer!
von Hans-Jürgen Fuchs
Bezirksbeiräte streiken
von Hans-Jürgen Fuchs
Frust im Rohrbacher Bezirksbeirat – Kein Umbau der Leimer Straße!
von Hans-Jürgen Fuchs
Sicher und aktiv im Alltag: Forschungsprojekt „LiFE-is-LiFE“ sucht Teilnehmer/-innen
Radwegverbindung zwischen Leimen und Rohrbach wird verbessert
von Hans-Jürgen Fuchs
Aus dem Büro des Landtagsabgeordneten Hermino Katzenstein (Bündnis 90/Die Grünen) erreicht uns folgende Pressemeldung:
Engagement von MdL Hermino Katzenstein erfolgreich
Verkehrsministerium fördert Radverbindung am Hang zwischen Leimen und Heidelberg
Manchmal braucht es nur einen Anstoß zum richtigen Zeitpunkt. Landtagsabgeordneter Hermino Katzenstein, selbst begeisterter Radfahrer und Sprecher für Radverkehr der Grünen Landtagsfraktion, ließ sich nicht lange bitten als ihn Leimens Oberbürgermeister Hans Reinwald um Unterstützung für den lange geplanten Radweg oberhalb des neuen Forschungszentrums von HeidelbergCement bat.
Mit dem neuen Teilstück soll eine durchgehende Radverbindung am Hang zwischen Heidelberg und Leimen entstehen. Der Weg, der auf Heidelberger Seite vom alten Rohrbacher Ortskern durch die Weinberge führt, ist schon jetzt eine beliebte Pendler- und Freizeitstrecke. Aufgrund seiner Bedeutung hatte das Verkehrsministerium die Strecke im Rahmen seiner Radstrategie in das Radnetz des Landes aufgenommen.
Allerdings hat die Trasse bisher einen großen Nachteil: Von Heidelberg kommend mündet sie in Leimen direkt an der Fußgängerampel vor der stark befahrene Rohrbacher Straße - Radfahrer müssen auf den gegenüber liegenden Zweirichtungsradweg wechseln, wo es spätestens an der nächsten Kreuzung unübersichtlich wird.
Schon seit etlichen Jahren wünschen sich Radfreunde, dass stattdessen die Verbindung von der Leimer Straße zur Geheimrat-Schott-Straße hergestellt und so eine Radführung abseits der Hauptverkehrsstraße durch Leimen möglich wird. Nach Fertigstellung des neuen Forschungszentrums von HeidelbergCement konnte die Stadt Leimen dem Baustoffkonzern einen hinter dem Neubau gelegenen Grundstücksstreifen abkaufen. Auch die Stadt Heidelberg, auf deren Gemarkung ein Teil des Radweges verläuft, ist mit im Boot.
Allerdings ließ die Bewilligung der Fördergelder bisher auf sich warten. Abgeordneter Katzenstein, der sich als Vorstandsmitglied auch im ADFC Rhein-Neckar/Heidelberg engagiert, machte sich selbst ein Bild vor Ort und setzte sich bei Verkehrsminister Winfried Hermann für die Förderung des geplanten Radwegs ein.
Das Verkehrsministerium hat nach erneuter Prüfung inzwischen schriftlich bestätigt, dass durch den geplanten Lückenschluss die Radverkehrsführung verbessert würde und die neue Trasse als Bestandteil des RadNETZ Baden-Württemberg förderfähig ist.
„Ich freue mich sehr, dass diese attraktive Radverbindung nun in das Förderprogramm aufgenommen wurde und das Land 50 Prozent der abrechnungsfähigen Kosten übernimmt“, sagt Abgeordneter Katzenstein und ergänzt: „Radfahren hält fit und ist umweltfreundlich. Wenn wir etwas fürs Klima und für bessere Luft in unseren Städten tun wollen, müssen wir mit guten durchgehenden Radwegen anfangen.“


Und Pausen. Immer längere Pausen. Ein 2015 vorgesehenes Bürgerforum fand 2016 statt. Seither ist die Bürgerbeteiligung abgeschlossen … und Funkstille. Zumindest nach außen. Im Hintergrund scheint allerdings alles seinen gewohnten Gang zu gehen. Beim letzten Bürgerforum stellte sich unvermittelt und scheinbar unverbindlich eine „ARGE Hospital” genannte Investorengruppe vor und bekundete ihr Interesse, das Quartier zu entwickeln. Mit dabei die üblichen Heidelberger Verdächtigen: Epple, Kalkmann, Kraus, die GGH und die Deutschen Wohnwerte. Nicht gestellt, jedenfalls nicht von Seiten der Stadt, wurde die Frage, ob es tatsächlich sinnvoll ist, auch das nächste große gelände wieder ausschließlich von einer großen Investorengruppe entwickeln zu lassen. Die Frage muss erlaubt sein, ob das wirklich die beste Vorgehensweise ist. Vieles spricht dafür, dass die Chancen für ein auf Dauer liebenswertes und hochwertiges Gebiet größer sind, wenn nicht wenige Investoren bauen, sondern viele kleinere und mittlere. Vieles spricht dafür … und viele sprachen dafür, in den Bürgerforen.


Im Polizeirevier Süd prangen nun die Rohrbacher und die Kirchheimer Flagge freundlich Seit an Seit. Das Revier hatte angefragt und die Stadtteilvereine waren dem Wunsch gerne nachgekommen. Josef Scherhaufer vom Beirat des Rohrbacher Stadtteilverein übergab die Fahne dieser Tage.
Johann Wolfgang von Goethe brachte es auf den Punkt: Heidelberg, so schrieb er, habe mit seiner Lage und der ganzen Umgebung etwas Ideales. Und er war nur einer der zahlreichen Dichter und Denker, die die Stadt am Neckar mit Lobeshymnen bedachten. Bei so viel Wohlwollen: Gibt es da überhaupt noch etwas Neues zu schreiben?

Bei den Rohrbacher Bezirksbeiräten macht sich der Frust breit. Man hat das Gefühl, nur noch zu den Themen gehört zu werden, die im Interesse der Stadt liegen. Es ist nicht nur das der Umbau der Leimerstraße mit einem Federstrich gestrichen wurde, auch die Tatsache, dass das Wohnungsbaukonzept für das Hospital ebenfalls nicht im Bezirksbeirat besprochen werden soll ärgert die Räte.
Sie sind 70 Jahre oder älter und in letzter Zeit etwas unsicherer beim Gehen geworden? Möchten Sie zukünftig ihren Alltag wieder aktiver gestalten und sich sicher bewegen? Dann gehören Sie möglicherweise zur Zielgruppe des neuen Forschungsprojekts „LiFE-is-LiFE“ des Netzwerk Altersforschung der Universität Heidelberg.
Kommentare
Einen Kommentar schreiben