von Hans-Jürgen Fuchs
Mahnmal für ermordete Zwangsarbeiter übergeben
von Hans-Jürgen Fuchs
Rathausplatzeröffnung
von Hans-Jürgen Fuchs
Bezirksbeirat fordert Blitzer in der Karlsruher Straße
von Hans-Jürgen Fuchs
„Freihandelsabkommen“ vs. Demokratie?
Frevel an den Ästhetik-Stelen
von Hans-Jürgen Fuchs
Ein öffentliches Bücherregal in Rohrbach
von Hans-Jürgen Fuchs
Rohrbacher Gruppe besuchte Ausschwitz
von Hans-Jürgen Fuchs
Nicht durch die Windschutzscheibe …
von Hans-Jürgen Fuchs
Ostermarkt 2015
von Hans-Jürgen Fuchs
Jahreshauptversammlung 2015 des Stadtteilvereins
500 Euro für die Kerwe. Die Sparkasse Heidelberg unterstützt den Stadtteilverein.
von Hans-Jürgen Fuchs
Die Sparkasse Heidelberg spendete 500 Euro an den Stadtteilverein. Regionalleiter Sascha Lindenblatt überreichte in der Filiale Rohrbach das Geld an den ersten Vorsitzenden Konstantin Waldherr und den Schatzmeister Christian Multerer. Lindenblatt sieht die Spende sehr gut angelegt. Die Sparkasse habe schon immer eine sehr gute Beziehung zum Stadtteilverein. Für die Vereine bedeutet die traditionelle Rohrbacher Kerwe stets die größte Ausgabe des Jahres. Am ersten Septemberwochenende vergangenen Jahres fand das Fest nach der Corona-Zwangspause endlich wieder statt, mit einem vollen Programm rund um die Eichendorff-Halle, mit Kerweredd, Fassbier, Musik und Tanz, Jonglage, Gottesdienst und Jahrgangsessen. Der Stadtteilverein sei gut durch die Pandemie gekommen, es habe so viele Eintritte gegeben, dass die Mitgliederzahl insgesamt einen neuen Höchststand erreichte, hörte der Regionalleiter. „Wir unterstützen den Stadtteilverein gerne, es ist immer eine sehr angenehme Zusammenarbeit“, meinte Lindenblatt. Auch die Sängereinheit Heidelberg-Rohrbach erhielt eine Spende der Sparkasse über 500 Euro für das im Oktober geplante Kinder- und Jugendchor-Konzert „Eule findet den Beat – Das Kindermusical“.

Eine Spende von 500 Euro überreichte Regionalleiter Sascha Lindenblatt (l.) von der Sparkasse-Filiale Rohrbach an den Vorsitzenden Konstantin Waldherr (M.) und Schatzmeister Christian Multerer vom Stadtteilverein.
Bild: Widdrat

Am Freitag, 8. Mai 2015, 70 Jahre nach der Befreiung vom Nationalsozialismus wurde in Rohrbach im Quartier am Turm ein Mahnmal der Öffentlichkeit übergeben, das an fünf Zwangsarbeiter erinnert, die ein Jahr vor Kriegsende hier ermordet worden waren. Jahrzehntelang hatten die IG-Metall und der Anwalt Wolfgang Stather daran gearbeitet, dass damit ein Stück lokaler Geschichte bekannt gemacht wird. Das Mahnmal, dass der Bildhauer und Maler Michael Lingrên gestaltet hat weist auf das Schicksal von Aleksej Belov aus Kuznecov, Pavel Chrebor aus Trostjanc, Anatolij Bachacev aus Kiev, Nikolaj Evdokimov aus Novoderevnja, Vasilij Skorkin aus Ponory hin, fünf jungen Menschen zwischen 19 und 21 Jahren, die als Zwangsarbeiter in der Fuchsschen Waggonfabrik und bei der Graubremse arbeiten mussten. Sie waren erhängt worden, weil sie aus Hunger Lebensmittel aus einem Güterzug gestohlen hatten.



Seit Wochen bewegt der Umbau des Rathausplatzes Rohrbach die Gemüter. Es gibt grob gesagt drei Positionen: die eine Position geklagt die „Verpollerung” des Rathausplatzes. Die andere befürwortet die Poller und sieht sie als Maßnahme für mehr Verkehrssicherheit im alten Kern Rohrbachs. Und die dritte Position fragt ob wir keine anderen Probleme hätten.

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