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Flucht hat viele Gesichter 1945 – Von Dresden nach Heidelberg
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Ruth Steiger gestorben
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Danke, Antonio Moriello!
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Die Rohrbacher Kerwe 2015 S`Jaquelinsche freit sich keeniglisch!
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Heidelberg hilft!
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OB-Besuch auf dem Bolzplatz an der Sickingenstraße
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Verkehrskonzept Rohrbach-West: Was passiert mit den Parkplätzen im Lindenweg?
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Museumsfest 2015
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Neue Vereinsvorstände
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Abschied vom Rohrbacher Bächlein
Die Rohrbacher Kerwe lebt!
von Hans-Jürgen Fuchs
von Hans-Jürgen Fuchs (07.09.2022)

Endlich war es wieder so weit: vom 2. bis 4. September 2022 fand rund um die Eichendorffhalle die traditionelle Rohrbacher Kerwe statt. Erstmals seit 2019 gab es wieder volles Programm: Kerweredd, Fassbier, Musik und Tanz, Jonglage, Gottesdienst und Jahrgangsessen und zum Schluss ein trauriger Abschied.
Die Begrüßung hielt die 2. Vorsitzende des Stadtteilvereins, Karin Weidenheimer. Sie forderte u.a. Kindergartenplätze auch in Alt-Rohrbach zur Verfügung zu stellen. Danach folgte der Weinspruch und das Grußwort des Oberbürgermeisters. Unsere Weinkönigin Caterina Teutsch reiste extra aus ihrem Berliner Landsitz an, um die Kerwe mit Ihrem Weinspruch (und ihrer Anwesenheit) zu erfreuen. Und selbiges tat auch der Heidelberger Oberbürgermeister und Oberbürgermeisterkandidat von CDU, FDP und „Heidelbergern”, Eckhart Würzner. Also grüßen und erfreuen, nicht aus Berlin anreisen. Auch nicht aus Berlin aber erfreulicherweise kamen zwei weitere Oberbürgermeisterkandidatinnen: Theresia Bauer von den „Grünen” und Björn Leuzinger von der Partei „Die Partei”. Und noch einer kam und erfeute nicht minder: Sören Michelsburg von der SPD. Der kam aber am Sonntag. Am Samstag kamen auch so viele Gemeideräte und -innen, das man sie gar nicht aufzuzählen vermag.
Die Kerweredd ist natürlich immer der Höhepunkt der Kerweeröffnung. Da kriegt manch einer sein Fett weg. Und manch eine auch. Leider nur im übertragenen Sinne. Sonst würde ich auch gerne mal erwähnt! Konstantin Waldherr, der zu diesem Zweck kurz die Vorsitzendenwürde des Stadtteilvereins ab- und die Uniform des Kerweborschts anlegte übertraf sich dabei selbst. und erhielt massenhaften Applaus
Und dann gab es noch Böllerschüsse der Kirchheimer Schützen (ja, Sie haben sich nicht verlesen!) und Musik und Tanz, Treffen und Sprechen (wenn Musik und Tanz es zuließen), Wein und Bier, Steaks und Crêpes und ein Abschluss mit Feuer und Tränen – halt alles, was schon immer zu unserer Kerwe gehört.
Mehr zur Kerwe 2022 und natürlich auch Impressionen mit Fotos finden Sie hier …

„Flucht hat viele Gesichter” heißt eine Reihe, die der Stadtteilverein Rohrbachs, der punker und die AG „Asyl in Rohrbach“ initiiert haben. Es ist ein Erfahrungsaustausch, wie Menschen das Verlassen der Heimat für immer überwinden können. Ziel ist es auch, das Verständnis für Flüchtlinge und ihre Situation zu verbessern. Zum ersten Abend im Alten Rathaus in Rohrbach waren Karl Bellm (Jhrg. 1937) und sein Bruder Helmuth Bellm (Jhrg. 1929) unsere Gäste. Sie berichteten über Ihr Leben nach dem Krieg in Dresden und Heidelberg. Die Moderation hatte Annette Bellm.


Angesichts der schwierigen Lage in Kirchheim und der dort parallel stattfindenden Veranstaltung hatten wir befürchtet, dass unsere "Heidelberg hilft!" Veranstaltung nicht so gut besucht sein würde. Aber das Gegenteil war der Fall. Über 100 Menschen strömten ins Alte Rohrbacher Rathaus und die Hilfsbereitschaft war enorm. Neben vielen Informationen gab es als Highlight einen Auftritt der Asylband von Jutta Glaser, der restlos begeisterte.
Auf Einladung des Jugendgemeinderats war OB Würzner heute auf dem Platz. Es ging von Seiten der Jugendlichen um eine Aufwertung der Fläche, u.a. um mehr Sitzgelegenheiten, einen weiteren Tischtennisplatz und eine bessere Ausgestaltung der Baseballfläche. Ausserdem machten Anwohner darauf aufmerksam, dass sie sich zwar nicht durch die Fußballspielenden Nutzer gestört fühlten, wohl aber durch die, die z.B. den Ballfangzaun für Schieß- und Krachmachübungen nutzten. Ein typischer Nutzungskonflikt, meinte auch der OB. Allerdings waren sich alle einig, dass der Platz als einer der wenigen Orte in Heidelberg unbedingt gebraucht und erhalten werden muss, an dem sich Jugendliche frei treffen können. Eine gute Idee: Die zur Zeit hässliche grüne „Schutzkuppel” könnte von den Jugendlichen mit Graffiti in einem Kunstprojekt verschönert werden. Quartierverein und Stadtteilverein werden das gerne unterstützen und der OB sagte zu, dass auch die Stadt hier mithelfen werde. Könnte ein spannendes Projekt werden …
Wie jedes Jahr Anfang Juni, so lud auch 2015 der Stadtteilverein Heidelberg-Rohrbach wieder ein zum Museumsfest und Tag der Offenen Tür im Rohrbacher Heimatmuseum. Neben Führungen durch die Ausstellungsräume wurden den Besuchern Speisen und Getränke aus Rohrbacher Küchen und Kellern sowie Kaffee und Kuchen geboten.
Gerade erst wurde
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