von Hans-Jürgen Fuchs
Mahnmal für ermordete Zwangsarbeiter übergeben
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Rathausplatzeröffnung
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Bezirksbeirat fordert Blitzer in der Karlsruher Straße
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„Freihandelsabkommen“ vs. Demokratie?
Frevel an den Ästhetik-Stelen
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Ein öffentliches Bücherregal in Rohrbach
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Rohrbacher Gruppe besuchte Ausschwitz
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Nicht durch die Windschutzscheibe …
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Ostermarkt 2015
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Jahreshauptversammlung 2015 des Stadtteilvereins
Die Rohrbacher Kerwe lebt!
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von Hans-Jürgen Fuchs (07.09.2022)

Endlich war es wieder so weit: vom 2. bis 4. September 2022 fand rund um die Eichendorffhalle die traditionelle Rohrbacher Kerwe statt. Erstmals seit 2019 gab es wieder volles Programm: Kerweredd, Fassbier, Musik und Tanz, Jonglage, Gottesdienst und Jahrgangsessen und zum Schluss ein trauriger Abschied.
Die Begrüßung hielt die 2. Vorsitzende des Stadtteilvereins, Karin Weidenheimer. Sie forderte u.a. Kindergartenplätze auch in Alt-Rohrbach zur Verfügung zu stellen. Danach folgte der Weinspruch und das Grußwort des Oberbürgermeisters. Unsere Weinkönigin Caterina Teutsch reiste extra aus ihrem Berliner Landsitz an, um die Kerwe mit Ihrem Weinspruch (und ihrer Anwesenheit) zu erfreuen. Und selbiges tat auch der Heidelberger Oberbürgermeister und Oberbürgermeisterkandidat von CDU, FDP und „Heidelbergern”, Eckhart Würzner. Also grüßen und erfreuen, nicht aus Berlin anreisen. Auch nicht aus Berlin aber erfreulicherweise kamen zwei weitere Oberbürgermeisterkandidatinnen: Theresia Bauer von den „Grünen” und Björn Leuzinger von der Partei „Die Partei”. Und noch einer kam und erfeute nicht minder: Sören Michelsburg von der SPD. Der kam aber am Sonntag. Am Samstag kamen auch so viele Gemeideräte und -innen, das man sie gar nicht aufzuzählen vermag.
Die Kerweredd ist natürlich immer der Höhepunkt der Kerweeröffnung. Da kriegt manch einer sein Fett weg. Und manch eine auch. Leider nur im übertragenen Sinne. Sonst würde ich auch gerne mal erwähnt! Konstantin Waldherr, der zu diesem Zweck kurz die Vorsitzendenwürde des Stadtteilvereins ab- und die Uniform des Kerweborschts anlegte übertraf sich dabei selbst. und erhielt massenhaften Applaus
Und dann gab es noch Böllerschüsse der Kirchheimer Schützen (ja, Sie haben sich nicht verlesen!) und Musik und Tanz, Treffen und Sprechen (wenn Musik und Tanz es zuließen), Wein und Bier, Steaks und Crêpes und ein Abschluss mit Feuer und Tränen – halt alles, was schon immer zu unserer Kerwe gehört.
Mehr zur Kerwe 2022 und natürlich auch Impressionen mit Fotos finden Sie hier …

Am Freitag, 8. Mai 2015, 70 Jahre nach der Befreiung vom Nationalsozialismus wurde in Rohrbach im Quartier am Turm ein Mahnmal der Öffentlichkeit übergeben, das an fünf Zwangsarbeiter erinnert, die ein Jahr vor Kriegsende hier ermordet worden waren. Jahrzehntelang hatten die IG-Metall und der Anwalt Wolfgang Stather daran gearbeitet, dass damit ein Stück lokaler Geschichte bekannt gemacht wird. Das Mahnmal, dass der Bildhauer und Maler Michael Lingrên gestaltet hat weist auf das Schicksal von Aleksej Belov aus Kuznecov, Pavel Chrebor aus Trostjanc, Anatolij Bachacev aus Kiev, Nikolaj Evdokimov aus Novoderevnja, Vasilij Skorkin aus Ponory hin, fünf jungen Menschen zwischen 19 und 21 Jahren, die als Zwangsarbeiter in der Fuchsschen Waggonfabrik und bei der Graubremse arbeiten mussten. Sie waren erhängt worden, weil sie aus Hunger Lebensmittel aus einem Güterzug gestohlen hatten.



Seit Wochen bewegt der Umbau des Rathausplatzes Rohrbach die Gemüter. Es gibt grob gesagt drei Positionen: die eine Position geklagt die „Verpollerung” des Rathausplatzes. Die andere befürwortet die Poller und sieht sie als Maßnahme für mehr Verkehrssicherheit im alten Kern Rohrbachs. Und die dritte Position fragt ob wir keine anderen Probleme hätten.

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