von Hans-Jürgen Fuchs

Unterstützung für das Ideenkonzept zum Sanierungsgebiet

In einen Brief wenden sich vier Rohrbacher Bürger, die sich bereits seit Jahren für mehr Verkehrssicherheit im Stadtteil einsetzen an die Fraktionen im Gemeinderat, an Rohrbacher Gemeinderäte und den Oberbürgemeister. Eckhard Wolfin (Mitglied im Arbeitskreis Barrierefrei des bmb Heidelberg), Karin Dülfer (Projektleiterin Inklusion Diakonisches Werk Baden), Ute Hirscher (Kinderbeauftragte in Rohrbach) und Franz Maucher (Initiator Netzwerk Verkehr Rohrbach) fordern darin das Sanierungsgebiet fortzusetzen und vor allem die geplanten verkehrsberuhigenden Maßnahmen zu realisieren.

Sie weisen darauf hin, dass das Thema Sicherheit von Kinder- und Gehwegen im Ortskern von Alt-Rohrbach seit Jahrzehnten ein gravierendes Problem ist. So gäbe es u.a. in der Rathausstraße und Leimer Straße zum Teil extrem schmale Bürgersteige, bei denen Menschen mit Kinderwagen und Rollstuhlfahrer an Engstellen auf die Fahrbahn ausweichen müssen.

Seit den 80er Jahren werde deshalb immer wieder von Elterninitiativen gefordert, mehr Verkehrssicherheit und Barrierefreiheit zu schaffen. Leider seien dringend anstehende Änderungen und Sanierungsbedarfe von städtischer Seite über Jahrzehnte immer wieder aufgeschoben worden, zuletzt unter Verweis auf die „Gesamtlösung“ im Rahmen des Sanierungsgebietes. Die Autoren betonen, sie hätten große Hoffnungen in die Realisierung des Konzepts gesetzt, befürchten aber nun, dass dieses nicht zu Ende geführt wird.

Schließlich verweisen sie auf das aktuelle Konzept u.a. zur Neugestaltung von Rathaus- und Leimer Straße einer punker-Arbeitsgruppe, das auch vom Stadtteilverein mit getragen wird und die Ergebnisse der Runden Tische und der Verkehrsuntersuchung aufgreift. Die Autoren fordern, dieses umzusetzen. Es gehe dabei nicht um eine „Luxussanierung“, sondern um die Beseitigung grober Straßenmängel und Sicherheitsrisiken für den Fuß- und Radverkehr.

Junge mit Protestschild, ca. 1987Auch ein Schreiben des bmb – Beirat von Menschen mit Behinderungen der Stadt Heidelberg an den 1. Bürgermeister Bernd Stadel stütz die Forderungen nach Verbesserung der Verkehrssicherheit im alten Kern Rohrbachs. Darin heißt es: „An topografisch schwierigen Stellen gilt es, die Wegeführung in geeigne-ter Weise zu überdenken oder durch verkehrsregulierende Maßnahmen die Sicherheit des schwächsten Gliedes in der Kette der Verkehrteilnehmer, nämlich der Fußgänger in all seinen Facetten, herbei zu führen.” Als Beispiel nennt der bmb Rohrbach:

„Eine Ortsbegehung Anfang Februar in Rohrbach von Rathausstraße und Leimer Straße durch Mitglieder des bmb und des Arbeitskreises Barrierefrei ergab, dass hier erhebliche Risiken für Menschen mit Behinderung (aber auch Kinder und Senioren) bestehen. Die sicherheitsrelevanten Defizite resultieren aus teils sehr schmalen Bürgersteigen (mit Engstellen von z. T. 30 bis 50 cm), unübersichtlichen Stellen bei geringem Straßenquer-schnitt, schlecht einsehbare Einmündungen und Kreuzungen, Falschparkern etc. Hier sind Rollstuhlfahrer und blinde Menschen teilweise gezwungen, auf die Fahrbahn auszuweichen.

Bei Defiziten dieser Art ist die Stadt gefordert, durch geeignete Maßnahmen für die nötige Sicherheit und Mobilität aller Bevölkerungsgruppen zu sorgen, unter besonderer Berücksichtigung der sog. „Schwächeren“ – d.h. Kindern, Jugendlichen, älteren Menschen und Menschen mit Behinderung.”

Die Forderung nach Änderungen in der Rathausstraße hat eine seeeeeehr lange Geschichte. Nachlesen können Sie diese hier …

Übrigens: Der Junge auf dem Bild ist inzwischen 35 Jahre alt …


 

von Hans-Jürgen Fuchs

Rohrbacher Baustellen-Trosttropfen

Blick auf die BaustelleDer Rohrbacher Ortskern am Alten Rathaus wird derzeit umgestaltet. Der „Runde Tisch” der von der Baumaßnahme betroffenen Geschäftsleute hat sich gemeinsam mit dem Amt für Wirtschaftsförderung der Stadt Heidelberg ein Trostpflaster für die baustellengeplagten Kundinnen und Kunden ausgedacht: Ab Ostersamstag (19. April) bis zum Ende der Bauarbeiten gibt es den „Rohrbacher Baustellen-Trosttropfen”.

Wer auf einer Stempelkarte acht verschiedene Stempel der teilnehmenden Geschäfte gesammelt hat, bekommt eine Flasche Rohrbacher Wein. Ab welchem Einkaufswert ein Stempel vergeben wird, legt das jeweilige Geschäft fest. Wer zusätzlich seine Adresse angibt, nimmt zum Ende der Baumaßnahme an einer Verlosung teil.

Die teilnehmenden Winzer aus der Rathausstraße, die Weingüter Hans Winter und Clauer De Chant, stellen die Weine zu Sonderkonditionen zur Verfügung. Die übrigen Kosten der Werbeaktion teilen sich die Geschäfte und der Baustellenunterstützungsfonds der Stadt Heidelberg.

 

von Hans-Jürgen Fuchs

Der HardChor im Süden

Der Chor betritt die BühneEs war ein Experiment, eine Idee. Die Stadtteilvereine von Rohrbach, Kirchheim und der Südstadt arbeiten stärker zusammen und positionieren sich zudem besser als Träger der Stadtteilkulturen.

Und das Ganze mit einem Konzert des HardChor. Unter dem Motto „Wir im Süden” standen dessen Sänger auf der Bühne – bewegungslos im HalbkreisUnd das Publikum im ausverkauften Kirchheimer Bürgerzentrum war begeistert. Einhelliger Tenor: Weiter so!

Mehr dazu hier …

von Hans-Jürgen Fuchs

Ostermarkt 2014

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Es gab zwar keinenBrunnen und deshalb auch keinen Osterbrunnen, aber einen Ostermarkt gab es trotz Baustelle! Auch 2014 lud der Stadtteilverein wieder ein in das Alte Rathaus zum Ostermarkt. Es gab Kaffee und Kuchen und vor allem jedem Menge schöner selbstgebastelter Dinge …

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von Hans-Jürgen Fuchs

Jahreshauptversammlung 2014 des Stadtteilvereins

Verabschiedung von Ludwig Schmidt-HerbRoter Ochsen, letzter Freitag im März. Traditionsgemäß findet hier die Jahreshauptversammlung des Rohrbacher Stadtteilvereins statt. Im Zentrum der Versammlung 2014 stand naturgemäß der Bericht des 1. Vorsitzenden, der Rechenschaft ablegte über das, was im Verein im vergangenen Jahr gelaufen ist und einen Rück- und Ausblick gab auf die Entwicklungen in unserem Stadtteil.

Ein zweiter wichtiger Punkt der Jahreshauptversammlung waren die Wahlen. Vorher galt es noch einen langjährigen Mitstreiter im Vorstand des Stadtteilvereins zu verabschieden: Ludwig Schmitt-Herb kandidierte nicht wieder zum Schriftführer und wird sich künftig neuen Aufgaben außerhalb des Vorstands widmen.

Bei den Wahlen kandidierte Karin Weidenheimer wieder zur 2. Vorsitzenden. Sie wurde ohne Gegenstimmen und Enthaltungen gewählt – eine Anerkennung für ihre Arbeit im letzten Jahr. Zur Nachfolgerin von Ludwig Schmidt-Herb wählte die Versammlung ebenso einstimmig Erica Dutzi, die bereits seit 2013 im Beirat des Stadtteilvereins mitarbeitet, die Arbeit kennt und eine Bereicherung für den Vorstand sein wird.

Einen Bericht über die Jahreshauptversammlung des Rohrbacher Stadtteilvereins finden Sie hier …

 

von Hans-Jürgen Fuchs

Sommertagszug 2014

Blick auf die Teilnehmer des Zugsviele hundert Eltern und Kinder kamen bei besten Wetter zum Sommertagszug des Stadtteilvereins. Sie zogen singend durch Rohrbach, lauschten dem eindruckvollen Chor der Eichendorffschule, stürzten sich auf die Brezel und verfolgten schließlich die Verbrennung des Winters auf dem Kerweplatz …

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von Hans-Jürgen Fuchs

Sandsteinmauer Bierhelderweg

Bisher war man davon ausgegangen, dass die Mauer Anfang 2014 repariert wird, da man glaubte, dass nach dem Abtrag der Aufschüttung auf der Mauer der Schadenszustand auf einfache Weise behoben werden kann.

Aber nun teilt die Stadt mit, dass nach neuester Vorschrift ein statischer Nachweis notwendig ist, wenn eine Stützmauer saniert wird. Dieser muss nun eingeholt werden, danach muss das in den künftigen Doppelhaushalt eingebracht werden, da Mauersanierungen nicht gerade billig sind. Somit kann nach Aussagen der Stadt die Sanierung frühestens im Jahr 2015 erfolgen und bis dahin bleiben die Absperrungen bestehen …

 


von Hans-Jürgen Fuchs

Campbell-Barracks-Besichtigung

Der Paradeplatz

Für fast alle war es das erste Mal: nach Abzug der Amerikaner und der NATO konnte das Gelände der Campbell-Barracks-besichtigt werden.

Auf google-maps konnte man es ja schon erahnen, nun sah man es: Der Paradeplatz ist riesig …

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von Hans-Jürgen Fuchs

Stadtteilgespräch zur Römerstraße

Das Amt für Stadtentwicklung und Statistik lud ein. und stellte in einem Stadtteilgespräch die Planungen der Stadtverwaltung zur Römerstraße dar. Dabei wurden verschiedene Varianten miteinander verglichen: Von Tunnelbauten bis hin zu Lösungen, bei denen sich eigentlich nicht viel am heutigen Zusatnd ändern würde.

Hier ein kurzer Bericht zur Veranstaltung.

 

von Hans-Jürgen Fuchs

Ideenkonzept für das Sanierungsgebiet


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Stadtteilverein unterstützt das Ideenkonzept des punker zum Sanierungsgebiet

Zur Vorstandssitzung des Stadtteilvereins am 29. Januar 2014 kamen einige Gäste. Grund war, dass Sabine Schöchlin ein Ideenkonzept zum Sanierungsgebiet vorstellte, das eine Arbeitsgruppe des punker erarbeitet hatte. In der anschließenden Diskussion meinte z. B. Uwe Bellm, dass das Konzept sich sehr gut an die Gestaltung des Rathausumfelds, ja, der ganzen Rathausstraße anpasse und auch wegen seiner Einfachheit gute Chancen haben könnte, umgesetzt zu werden. Er plädiert dafür, dass wir uns bei der Stadt für die Verlängerung und Weiterführung des Sanierungsprojekts einsetzen, um die Sache nicht einschlafen zu lassen. Jetzt im Wahlkampfjahr stehen die Bedingungen dafür gut.

Der Vorstand und Beirat des Stadtteilvereins beschloss einstimmig und ohne Enthaltungen, das Konzept mit zu tragen. Hier stellen wir die Ideen vor.

 

B 535 vierspurig?

von Hans-Jürgen Fuchs

von Hans-Jürgen Fuchs

Schon ihr Bau war heftig umstritten und nun will die Landesregierung sie sogar auf vier Spuren erweitern. Die Rede ist von der B535. In der Rhein-Neckar-Zeitung vom 15. Mai berichtet, Timo Teufert über diese Pläne. Aus den Anmeldungen des Landes für den Bundesverkehrswegeplan, die der städtische Verkehrsmanager Alexander Thewalt letzte Woche im Stadtentwicklungs- und Verkehrsausschuss vorstellte gehe dies hervor. „Das Projekt wurde vom Verkehrsministerium neu in die Projektliste aufgenommen und birgt einiges an Zündstoff …”.

Bei der Fortschreibung des Bundesverkehrswegeplans sei das Landesverkehrsministerium neue Wege gegangen. Ministeriumssprecherin Julia Pieper habe im Gespräch mit der RNZ erklärt, das Ministerium von Winfried Hermann (Grüne) habe ein Achsenkonzept entwickelt, das dem Plan zugrunde liege. „Dieses Konzept sieht vor, die Abwicklung des transeuropäischen Verkehrs auf den Autobahnen zu sichern, die Verkehre auf Hauptachsen zu bündeln und die Verbindungen zwischen Oberzentren zu sichern”, fährt Timo Teufert fort.

Auf Grundlage dieses Achsenkonzepts sei dann in den vier Regierungsbezirken entschieden worden, welche Projekte in den Bundesplan aufgenommen werden sollen. "In einem nächsten Schritt werden wir dann die Projekte der einzelnen Listen priorisieren und schauen, was dringlicher ist", erklärt Pieper laut Rhein-Neckar-Zeitung. Im September werde dann eine baden-württembergische Liste an das Bundesverkehrsministerium weitergereicht, das dann ebenfalls noch einmal Prioritäten setzen und die Öffentlichkeit beteiligen wolle. Voraussichtlich Ende 2015 solle der neue Bundesverkehrswegeplan durchs Kabinett gehen und dann zehn bis 15 Jahre gelten.

Verkehrsmanager Alexander Thewalt nannte laut RNZ als weiteren Grund für den vierspurigen Ausbau die hohe Verkehrsbelastung auf der Strecke: „Nach den Zahlen des Landes haben wir auf der B 3 täglich 32 000 Fahrzeuge, auf der B 535 sogar 39 000 Fahrzeuge”.

Bei den Gemeinderäten im Stadtentwicklungs- und Verkehrsausschuss sei, so Timo Teufert weiter,  die Verärgerung über die Ausbaunachricht vor allem bei Grünen und SPD groß gewesen: „Ich bin wegen der B 535 entsetzt, brachte es Irmtraud Spinnler (SPD) auf den Punkt”. Die von Thewalt vorgelegte Verkehrszählung zweifle sie an. Andere Gemeinderäte kritisierten die ungenügende und späte Einbindung. Allerdings: „Wenn nun das Thema im nächsten Stadtentwicklungs- und Verkehrsausschuss Ende Juni besprochen wird, dürfte es aber schon zu spät sein: Die Einspruchsfrist für die Gemeinden gegen die Pläne des Landes endet heute”, schließt der RNZ-Artikel.

Die SPD-Fraktion fordert inzwischen, OB Würzner solle beim RP eine Verlängerung der Einspruchsfrist
beantragen. Die Fraktion kritisiert vor allem, dass im Stadtentwicklungs- und Verkehr am 8. 5. 2013 von Seiten der Verwaltung nicht auf eine demnächst endende Einspruchsfrist hingewiesen wurde. „Wenn nun heute die Einspruchsfrist endet”, schreibt Irmtraut Spinnler, „ist dem Gemeinderat eine Mitwirkungsmöglichkeit verbaut. Deshalb bitten wir Sie, Herr Oberbürgermeister, umgehend eine Fristverlängerung beim Regierungspräsidium zu beantragen.”

Auch wir wüssten gerne, wer uns hier von der Mitsprache ausschließt. Hat da bei der jemand Stadt geschlafen, so wie weiland bei der geplanten Erdgasleitung? Oder will die Landesregierung uns nicht hören. Eine solche Sache ohne Diskussion in den betroffenen Gemeinden anzugehen ist eigentlich ein Skandal, wenn man gleichzeitig „Bürgerbeteiligung” oder „Politik des Gehörtwerdens” propagiert!

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